17.12.2013, 17:25 Uhr

"Sie haben nichts, aber lachen"

Singprobe für und mit Strassenkinder: "But it is easy to be strong". Übergabe an Wolfgang "Frizzey Light Leiberl" für seinen humanitären, selbstlosen Einsatz (Foto: Fotomontage: Frizzey)

Friedensbotschafter und Multimediakünstler Frizzey Greif engagiert sich für Straßenkinder.

PRUTZ (otko). Nach seiner Kuba-Reise im Frühjahr hat sich der Prutzer Friedensbotschafter und Multimediakünstler Frizzey Greif für die Straßenkinder in der indischen Millionenmetropole Kalkutta engagiert.
"Menschen leben in Müllhalden mitten in der Stadt, dazwischen spielende Kinder, Schweine, Ratten, Raubvögel und Straßenhunde. Kinderarbeit statt Schule soweit das Auge reicht", so schildert Greif seine Eindrücke.
Zusammen mit seiner Partnerin Christine Jarosch war er vom Elend schockiert. "Direkt neben der Bahn existiert ein eigenes Slumviertel, wo Kinder ohne Bildung aufwachsen und vom Betteln leben müssen, weil die Regierung nichts unternimmt und korrupt ist", so Greif. Die grassierende Korruption erlebten sie mehrfach am eigenen Leib.

Wir wollen helfen

Während des Aufenthalts haben sich die beiden Oberländer sehr viel mit Straßenkindern abgegeben und kleine Spenden verteilt. "Was die unschuldigen Mitmenschen neben Unterstützung, Bildung, usw. wirklich brauchen ist Liebe. Sie haben nichts, aber lachen", zeigt sich Frizzey trotz allem beeindruckt.
Mit dem ehemaligen Bankdirektor Andy Wimmer aus München und mit einem Auswanderer aus Würzburg haben sie Gleichgesinnte gefunden. "Wolfgang Müller ist ein Suchender der seinen Weg gefunden hat. Er hat für 38 ehemaliger Straßenjungs ein Haus gebaut und betreut sie mit eigener Schule und Fußballmannschaft", betont Greif.

Song mit Straßenkinder

Mit den Straßenkindern von Wolfgang Müller hat Frizzey Greif einen eigenen Song aufgenommen. „But it is easy to be strong“, mit diesem Refrain werden wir nach einem tollen gemeinsamen Tag von einem begeisterten Chor verabschiedet. Der Song ist gerade in Produktion", erläutert Greif.
Das Musikvideo "Dancing on the street", das zwischen Kuba und Tirol produziert wurde, hat er in seinem Prutzer Studio fertiggestellt. Zur Botschaft meint der Künstler: "Die Menschen sollen sich keine Diktatur mehr gefallen lassen und gegen Korruption und kriminelle Justiz aufstehen. Wir brauchen faire Verteilung, sinnvolle Bildung statt Verbildung."

Unterstützung für Projekte

Sämtliche Unterstützungen bei den letzten LIGHT Projekten, von Kuba, Nepal bis Indien kamen bisher aus seiner eigenen Tasche.
Frizzey Greif würde sich auf Gleichgesinnte freuen, denn: "Geben ist geiler als Geiz". Ein eigenes Spendenkonto bei der Raika Prutz wurde eingerichtet: IBAN: AT75 3635 9000 0102 8224 BIC: RZTIAT22359.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.