04.11.2017, 11:29 Uhr

Den Sponsoren zum Trotz – Feder will den Hattrick

Die WM in China wird Daniel Federspiel noch mit Imst als Kopfsponsor bestreiten. (Foto: Peter Leitner)

Operation WM in Chengdu ist angelaufen – Imster fühlt sich bestens gerüstet

IMST, CHENGDU (pele). An seiner Zielsetzung lässt Daniel Federspiel keinen Zweifel aufkommen: Der Hattrick soll her! Im chinesischen Chengdu will das Imster Rad-As am 12. November seinen dritten Weltmeistertitel im Eliminator-Bewerb einfahren – nach Andorra 2015 und Nove Mesto 2016!

Feders Motto lautet: „Do it like Sagan!“ Der Slowake Peter Sagan hat bekanntlich drei Mal in Serie die Straßen-Weltmeisterschaft gewonnen. Und eben diese will der Imster nun als Sprinter am Mountainbike schaffen.

Federspiel fühlt sich für das Rennen in China bestens gerüstet. „Das Training ist optimal verlaufen. Eine Woche hab ich mich in Tramin in Südtirol abgestrampelt, ansonsten vor der eigenen Haustür. Körperlich fühle ich mich topfit. Die Weltmeisterschaft kann kommen“, sagt der Imster Paradeathlet.

Tiefschlag durch Sponsor

Der wenige Tage vor seiner Abreise nach China freilich noch einen Tiefschlag hinnehmen musste. Urplötzlich und ohne jegliche Vorankündigung hat sich nämlich der Imst Tourismus als Kopfsponsor verabschiedet. Und damit die weitere sportliche Zukunft des Imster Paradeathleten, der in den vergangenen Jahren ein schier optimaler Werbeträger war, arg ins Wanken gebracht.

Der Sportler selbst gibt sich freilich generös: „Ich möchte mich beim Imst Tourismus für die Zusammenarbeit in den vergangenen zehn Jahren bedanken. Zusammen haben wir alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Und auch in sportlich schlechteren Zeiten ist man stets hinter mir gestanden. Der nunmehr siebte Geschäftsführer in zehn Jahren verfolgt leider eine andere Philosophie. Ein Kopfsponsoring wie bisher ist da nicht mehr möglich.“

Was seine weitere Karriere angeht, gibt sich Federspiel im Gespräch mit den Bezirksblättern gelassen: „Jetzt geht`s einmal darum, eine gute WM zu fahren. Anschließend habe ich keine Eile. Ich werde mir in aller Ruhe überlegen, wie es weitergeht.“
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