Prostitution: Wirte frohlocken

2.387 Sexarbeiterinnen gehen derzeit in Wien ihrer Arbeit nach.

Alles wird amtlich, auch das Bordell: Mit dem Inkrafttreten des neuen Prostitutionsgesetzes müssen sich nun auch jene Lokale, in denen Anbahnungsgespräche stattfinden – vulgo Bordelle –, bei der Polizei registrieren.
Die Gastronomen sehen das positiv: „Endlich hat die Falschheit ein Ende“, erklärt dazu Wilhelm Turecek, Obmann der Fachgruppe in der Wirtschaftskammer Wien.

Mit Stichtag 31.12. 2007 zählte das Innenministerium 309 Bordelle in Wien. Die Zahl sei deutlich angewachsen, so Experten: „In Wien gibt es 900 angemeldete Barbetriebe, etwa 360 davon sind Bordelle“, so Turecek. Hinzu kommen noch Studios: In diesen können Pros­tituierte arbeiten, ohne dafür einen Gewerbeschein für einen Gastronomiebetrieb vorweisen zu müssen.

Eine Schätzung über deren Zahl ist derzeit nicht vorhanden. Aufschluss gibt aber die Arbeit des Vereins „Sophie“: Während die mobilen Trupps in Wien regelmäßig 57 Massage-Salons, 100 Bars und elf Laufhäuser aufsuchen, betreuen sie außerdem 250 Studios.

Auch die Zahl der Prostituierten stieg: Während in Wien 2007 1.500 Sexarbeiterinnen tätig waren, sind es nun 2.387.

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