Verkehrssituation Viola Park: Es muss etwas geschehen!

Horst Schleihs, Kopf der Bürgerinitiative Contra Viola Park, blickt von seinem Wohnzimmerfenster auf das Gelände, auf dem rund 800 Wohnungen samt Tiefgaragen entstehen.
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Bürgerinitiative fordert kompaktes Verkehrskonzept für neu entstehendes Viola Park-Grätzel

Der sogenannte Viola Park, ein noch im Entstehen befindliches Wohnprojekt bei der Generali Arena, erhitzt seit Anbeginn die Gemüter. 800 Wohnungen inklusive Tiefgaragen werden gebaut. Schon jetzt überlastet das Verkehrsaufkommen vom Verteilerkreis und der Laaerbergstraße kommend das Grätzel. Die Bürgerinitiative Contra Viola Park fordert daher von der Stadt Wien und vom Bezirk Favoriten ein ausgeklügeltes Verkehrskonzept.

"Das Problem ist, hier ist kein Platz", stellt Horst Schleihs, Kopf der Bürgerinitiative Contra Viola Park klar. Schleihs selbst wohnt in der angrenzenden 450 Wohnungen umfassenden Sozialbau-Siedlung in der Theodor-Sickelgasse 12.

Die Bürgerinitiative brachte der Bezirksvertretung ihre Anliegen in Form eines hinweisenden Einwandes näher. "Der neue Verkehrsplan muss großflächig sein – vom Reumannplatz bis Simmering. Da muss was geschehen", so Schleihs.

Anliegen der Bürgerinitiative

Um der extremen Stausituation in der Theodor Sickelgasse-Endlichgasse Herr zu werden, schlägt die Bürgerinitiative eine Ampelregelung vor. Ebenfalls sorgt man sich um die Parkplatzsituation im Umfeld Viola Park. "Garagen sind bekanntlich nur bis zu rund 70% ausgelastet. Der Sozialbau bietet seinen 450 Wohneinheiten 148 Stellplätze, der Rest steht auf der Straße", sagt Schleihs.

Auch die Bodenmarkierung der Laaerbergstraße ab Filmteichstraße bis zur Therme Oberlaa ist laut Bürgerinitiative die reinste Katastrophe und hätten Rückstaus bis zur Ortstafel Stierofen NÖ zur Folge."Und das SWW Waldstück vom Forsthaus bis zum Ampelspitz Laaerbergstraße sollte nicht total egalisiert werden", meint Schleihs. "Es würde das Landschaftsbild erheblich stören!"

Verkehrskonzept wird überarbeitet

"Das Verkehrskonzept wird überarbeitet", beschwichtigt Bezirksvorsteherstellvertreter Josef Kaindl (SP). "Wir haben Stadträtin Maria Vassilakou und Gemeinderat Rüdiger Maresch (beide Grüne) dazu aufgefordert, das Verkehrskonzept zu überarbeiten. Es ist für die Entwicklung des gesamten Gebietes essentiell." Maresch soll dazu schon seine Zusage gegeben haben.

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buk buk aus Innere Stadt

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