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Zu wenige Kassenstellen

Obwohl die Bevölkerungszahlen immer weiter steigen und die Bevölkerung älter wird und daher auch mehr medizinische Versorgung braucht, ist die Zahl der Kassenstellen in den letzten Jahren zurückgegangen. Während die Wiener Bevölkerung in den letzten 15 Jahren um eine Viertelmillion Menschen gewachsen ist, ist die Zahl der Kassenärzte von 1667 auf 1544 gesunken. Das ist ein Minus von 70 Allgemeinmedizinern und 59 Fachärzten. Daher fordert die Ärztekammer 300 Kassenstellen in Wien.

Außerdem fordert die Ärztekammer, dass alle Gruppenpraxisanträge (100!) von der WGKK freigegeben werden. Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind lange Wartezeiten auf Termine bei Fachärzten und immer weniger Zeit für Patientengespräche.

Folgend einige Problembeispiele von betroffenen Wiener Bezirksärztevertretern
2. Bezirk
Im Bezirk gibt es vor allem eine Unterversorgung in den Fachgebieten Dermatologie, Neurologie (Psychiatrie), Orthopädie und Gastroenterologie. Ebenso ist die Zahl der Allgemeinmediziner in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen, sodass es derzeit nur noch 40 Kassenstellen für Allgemeinmedizin gibt. Vor zehn Jahren waren es noch 48.

12. Bezirk
Es gibt im Bereich aller Fachärzte eine Unterversorgung. Besonders betroffen sind die Bereiche Physikalische Therapie und Orthopädie. Wochenlange Wartezeiten gibt es in allen Fächern.
Bei den Hausärzten gibt es selbstverständlich keine wochenlangen Wartezeiten. Patientinnen und Patienten werden üblicherweise am selben Tag behandelt. Jedoch gibt es in den Ordinationen zu bestimmten Zeiten (z.B. an Montagen und Tagen nach Feiertagen und Langen Wochenenden) Wartezeiten bis zu drei Stunden aufgrund des großen Andrangs.

14. Bezirk
Hier gibt es vor allem im Bereich der Internisten Engpässe. Es wurden in den letzten Jahren drei Kassenstellen von pensionierten Ärzten nicht nachbesetzt. Die nächste durch Pensionierung freiwerdende Kassenstelle für Innere Medizin soll in den 13. Bezirk verlegt werden. Außerdem fehlt im 14. Bezirk auch ein Kardiologe/eine Kardiologin.

23. Bezirk
Auch im 23. Wiener Gemeindebezirk gibt es Engpässe in der Versorgung von Patientinnen und Patienten. Bereits jetzt gibt es in den Gebieten rund um die Carlbergergasse, wo es viele junge Familien gibt zu wenige Kinderärzte. Bis 2017 werden in diesem Bereich rund 1000 neue Wohnungen entstehen. Eine ausreichende ärztliche Versorgung wird dann mit den bestehenden ärztlichen Ressourcen kaum mehr möglich sein. In anderen Teilen des Bezirks in Rodaun oder Maurer Berg beispielsweise ist eher eine ältere Bevölkerung wohnhaft. Hier werden vor allem zusätzliche Allgemeinmediziner benötigt.

Wie weit haben Sie es bis zu Ihrem Hausarzt? Sind Sie zufrieden mit der ärztlichen Versorgung in Ihrem Umfeld? Wie lange sind Ihre Wartezeiten in der Ordination?
Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit und machen Sie mit bei unserer großen Leser-Umfrage.

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