50 Burgenländer von ACC-Stellenabbau betroffen

Der ACC-Nachfolger Secop hat nur rund 500 der 640 Mitarbeiter übernommen.
  • Der ACC-Nachfolger Secop hat nur rund 500 der 640 Mitarbeiter übernommen.
  • Foto: Waltraud Wachmann
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Der Stellenabbau beim Fürstenfelder Kühlkompressoren-Hersteller ACC ist in der geplanten Größenordnung vollzogen worden. Von den per Jahresende noch rund 640 Mitarbeitern sind nun rund 500 übriggeblieben.

Betroffen vom Abbau sind auch rund 50 Mitarbeiter aus dem Burgenland, vornehmlich aus dem Bezirk Jennersdorf. Sie zählen zu den 135 Arbeitern und 15 Angestellten, die vom ACC-Nachfolger Secop Anfang Jänner keine neuen Dienstverträge bekommen haben. Die deutsche Firma hat den Fürstenfelder Industriebetrieb im Vorjahr übernommen.

"Der Personalstand soll aber wieder erhöht werden, sobald sich die Auftragslage im LAufe des Jahres bessert", kündigt Secop-Geschäftsführer Rüdiger Istel an. Dabei werde man vornehmlich auf frühere Mitarbeiter zurückgreifen, die über das notwendige Know-how verfügen.

"All jene, die keine neuen Secop-Verträge bekommen haben, bekommen die ihnen zustehenden Resturlaube, Abfertigungen und Kündigungszeiten ausbezahlt", betont Istel. Das Geld komme aus dem Insolvenzausgleichsfonds, der aus Steuergeld gespeist wird. Möglicherweise könne es mit der Auszahlung des Gelds aber bis zur Jahresmitte dauern.

Die meisten der gekündigten Arbeitskräfte dürften nun beim Arbeitsmarktservice (AMS) landen. "Beim AMS Jennersdorf haben sich bereits über 20 ehemalige ACC-Mitarbeiter arbeitslos gemeldet", berichtet AMS-Bezirksleiter Harald Braun.

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