Kärntner Polizist suspendiert
Ermittlungen wegen Wiederbetätigung laufen
- Gegen einen Kärntner Polizisten wird wegen des Verdachts der Wiederbetätigung und sexueller Belästigung ermittelt. (Symbolfoto)
- Foto: MeinBezirk/Lea Kainz
- hochgeladen von Lea Kainz
Derzeit wird gegen einen Kärntner Polizisten wegen Verdacht der NS-Wiederbetätigung und sexuellen Belästigung ermittelt. Der Beschuldigte wurde bereits im August suspendiert. MeinBezirk.at sprach mit Polizei und Staatsanwaltschaft.
KÄRNTEN. Der Verdächtige soll laut Staatsanwalt Markus Kitz in den Gemeinschaftsräumlichkeiten einer Dienststelle "den Hitler parodiert" haben. Ob es sich dabei tatsächlich nur um eine Parodie oder um eine strafbare Verherrlichung nationalsozialistischen Gedankenguts handelt, sollen die laufenden Ermittlungen klären. Zudem wird ihm vorgeworfen, ebenfalls in den Gemeinschaftsräumen nackt gewesen zu sein. Die mutmaßlichen Vorfälle sollen sich laut Kitz vor den Augen anderer Polizeibediensteter ereignet haben.
Im August suspendiert
Der Beschuldigte soll als Exekutivbeamter im Außendienst tätig gewesen sein. Wie Pressesprecher der Kärntner Polizei, Hofrat Rainer Dionisio, gegenüber MeinBezirk.at erklärt, wurde der Polizist bereits am 10. August suspendiert.
Entscheidung über Anklage ausständig
Wenn die Ermittlungen seitens des Landeskriminalamts abgeschlossen sind, wird der Akt an die Staatsanwaltschaft übermittelt. Diese prüft anschließend, ob ein strafrechtlich relevanter Sachverhalt vorliegt und weitere rechtliche Schritte eingeleitet werden. Bis zur rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

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