Kärntens Tourismus auf Aufholjagd

Kärnten konnte im Dezember ein Plus von 11,2 Prozent bei den Übernachtungen verrechnen
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  • hochgeladen von Sebastian Glabutschnig

"2017 schließt mit einem Gesamt-Nächtigungsplus von 2,5 Prozent. Damit hat Kärnten erstmals nach 2003 wieder über 13 Millionen Nächtigungen“, so Tourismuslandesrat Christian Benger heute. Die Tourismus-Jahresbilanz kommt von der Statistik Austria. Kärnten liegt dabei im Österreichschnitt. Laut Benger liege das an den sinkenden Bettenzahlen in Kärnten. „Aber unsere Beherberger holen alles raus, investieren wie noch nie, setzen auf Qualität und Vernetzung“, so der Tourismuslandesrat.

Plus von 11,2 Prozent

Der 3-Millionste Gast konnte schon vor Jahresende in Kärnten begrüßt werden. Tatsächlich wurden in Kärnten über 3,1 Millionen Ankünfte gezählt. Das ist ein Zuwachs in Höhe von 4,7 Prozent. Im Dezember konnte Kärnten nach Hochrechnung der Statistik Austria ein Plus von 11,2 Prozent bei den Übernachtungen verrechnen. Konkret sind das 516.200 Übernachtungen. Die Details der Landesstelle für Statistik liegen noch nicht vor.
„Diese Zahlen beinhalten auch den Auftrag für die Zukunft. Mit dem Digitalisierungsschwerpunkt heuer werden unsere Betriebe aller Kategorien Internetfit. Denn wer nicht im Netz ist, ist nicht am Markt, da haben wir jedenfalls noch Luft nach oben“, so Benger. Für die Beratung in den Betrieben und für Investitionen in Software und ähnlichem wurde eigener Fördertopf eingerichtet,.

"Geht nicht, darf‘s nicht geben"

Benger sieht eine dringende Notwendigkeit, die Unternehmerfreundlichkeit im Land zu steigern. „Investitionen müssen möglich gemacht werden. Geht nicht, darf‘s nicht geben. Vor allem, was die Verfahren und Entscheidungen betrifft, brauchen wir mehr Gas. Nur die Unternehmer schaffen die Arbeitsplätze, die Investitionen und sichern damit Einkommen. Gerade der Tourismus ist ein Standbein in den Tälern und Regionen, wo wir am meisten auf Stabilität zu achten haben“, so Benger. 

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