Zahlreiche Jobmöglichkeiten
"Wir bauen die Bahn der Zukunft"
- 23 angehende Fahrdienstleiter sollen aufgenommen werden.
- Foto: ÖBB/Leonte
- hochgeladen von Philip Karlbauer
Bei den ÖBB stehen in Kärnten 2026 135 Kursplätze zur Verfügung. Gemeinsam will man die Bahn der Zukunft bauen.
KÄRNTEN. Wer was kann, geht zur Bahn", "Jobs mit Sinn" oder "Wir schaffen, was sonst keiner schafft – gemeinsam bewegen wir das ganze Land“. Jedem Österreicher ist einer dieser Slogans mit Sicherheit schon einmal untergekommen. Die ÖBB zählen generell zu den beliebtesten Arbeitgebern des Landes. Das zeigt sich unter anderem in einem neuen Bewerbungsrekord: Mehr als 140.000 Bewerbungen sind im vergangenen Jahr bei den Bundesbahnen eingelangt. In Kärnten will man im laufenden Jahr rund 235 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen. Mit nahezu 130 verschiedenen Berufsbildern bieten die ÖBB ein vielfältiges Beschäftigungsangebot und zählen damit zu den breiter aufgestellten Arbeitgebern. "Insgesamt werden die ÖBB bis 2031 mehr als 23.000 neue Kollegen aufnehmen, das entspricht rund 4.000 Neuaufnahmen pro Jahr. Hauptgrund dafür ist der Generationenwandel. Rund ein Fünftel der Belegschaft wird in den kommenden Jahren in Pension gehen", erzählt ÖBB-Pressesprecher Herbert Hofer.
135 Kursplätze
Die 235 geplanten Neuaufnahmen bedeuten nicht automatisch, dass es ebenso viele Kursplätze gibt. Hofer: "Eigene, interne Ausbildungskurse gibt es vor allem für die klassischen Eisenbahnberufe wie Triebfahrzeugführer, Verschieber oder Fahrdienstleiter. Für diese Bereiche stehen in Kärnten rund 135 Kursplätze zur Verfügung. Zusätzlich werden aber auch Mitarbeiter in vielen weiteren Berufsfeldern aufgenommen, für die keine eigenen Kurse notwendig sind, etwa in der IT, in der Verwaltung oder im technischen Bereich." In Kärnten biete man verschiedene Ausbildungen an, die sich auch gut für Quereinsteiger eignen. Die Kurse dauern unterschiedlich lang und sind ab dem ersten Tag bezahlt. Für 2026 stehen in Kärnten unter anderem 72 Ausbildungsplätze für Lokführer, 23 für Fahrdienstleiter und 16 für Verschieber zur Verfügung. "Wir bauen die Bahn der Zukunft und das beginnt mit Menschen. Jeder neue Kollege in Kärnten ist ein starkes Signal“, sagt Hofer.
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