Berglauf-Spektakel
1200 Läufer bezwangen den höchsten Berg Österreichs

Richard Atuya vom Run2gether Team gewann mit einer Zeit von 1:10.20. | Foto: MJK/Gleiss
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  • Richard Atuya vom Run2gether Team gewann mit einer Zeit von 1:10.20.
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  • hochgeladen von Philip Karlbauer

Das Wetter meinte es gut mit dem Grossglockner Mountain Run, welcher heuer wieder im Rahmen des WMRA Valsir-Berglauf-Weltcup ausgetragen wurde. Eine von insgesamt zehn Veranstaltungen, die weltweit von China bis Amerika für Furore sorgen.

HEILIGENBLUT. Bei strahlendem Sonnenschein erfolgte in der Früh der Startschuss in Heiligenblut. 1200 Teilnehmer, was auch neuen Teilnehmerrekord bedeutet, machten sich auf die Strecke durch den Nationalpark Hohe Tauern in Richtung Kaiser-Franz-Josefs Höhe, oberhalb der Pasterze und am Fuße des höchsten Bergs Österreichs, dem Großglockner.

Kenia dominierte erneut

Bei perfekten Lauftemperaturen bewältigten sowohl Eliteathleten als auch Leistungs- und Hobbysportler die wunderschöne Strecke. Am schnellsten absolvierten wie auch letztes Jahr die Berggämse aus Kenia die 13 Kilometer und 1300 Höhenmeter. Als erster kam Richard Atuya (Ken) vom Run2gether Team mit einer Zeit von 1:10.20 ins Ziel. Gefolgt vom Vorjahressieger Ephantus Njeri (Ken) mit einer Zeit von 1:12.33 und Elija Kariuki (Ken/1:14.26). Als siebenter und bester Österreicher kam der Osttiroler Josef Bodner mit unglaublichen 1:15.47 ins Ziel. Damit bestätigte er seine Topleistung aus dem Vorjahr. Christof Hochenwarter wurde elfter und damit bester Kärntner (1:17.50).

Bei den Damen siegte die Kenianerin Ruth Mwihaki Gitonga (Ken) mit einer Zeit von 1:22.29. Zweite wurde die Kenianerin Jedidah Sang (1:23.26) vor ihrer Landsfrau Gloria Chebet (1:24.34). Fünf Italienerinnen in den Top-Elf zeigten eine starke Mannschaftsleistung für unser südliches Nachbarland. Zwei Engländerinnen komplettierten die Top-Zehn. Beste Österreicherin auf Rang 14 wurde Isabell Speer in guten 1:37:32. Beste Kärntnerin die Klagenfurterin Helene Erlacher auf Rang 16 (1:39.48).

Prominente Läufer

Auch viele prominente Läufer mischten sich in das internationale Starterfeld. Die Sportler Martin Koch und Alex Payer, auch seine Frau Sabine Payer-Schöffmann war als Radfahrende Zuschauerin mit dabei. Heiligenbluts Bürgermeister Martin Lackner und Tourismusverantwortlicher Erhard Trojer applaudierten an der Start- und Ziellinie.

Eine zufriedene Bilanz zog Veranstalter Michi Kummerer von MJK Sportmarketing: „Gratulation an alle AthletInnen und ein großer Dank an Jonathan Wyatt, der die Einbindung in den Berglauf Weltcup wieder ermöglichte. Dadurch ist eine weltweite Medienpräsenz garantiert und ermöglicht eine touristische Wertschöpfung von über drei Millionen Euro für die Region. Großer Dank auch an die Crew. Nur durch Teamarbeit ist so ein Erfolg möglich.“

Richard Atuya vom Run2gether Team gewann mit einer Zeit von 1:10.20. | Foto: MJK/Gleiss
Mwihaki Gitonga siegte mit einer Zeit von 1:22.29. | Foto: MJK/Gleiss
Beste Österreicherin auf Rang 14 wurde Isabell Speer in mit einer starken Zeit von 1:37:32. | Foto: MJK/Gleiss
Josef Bodner kam nach einer Zeit von 1:15.47 ins Ziel. | Foto: MJK/Gleiss

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