Ein Ex-Geheimagent lehrt in Kärnten das Vertrauen

Leo Martin mit Sylvia Gstättner und Manuela glaser
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VELDEN. Rund 800 Gäste haben sich kürzlich im Casino eingefunden, als der ehemalige Geheimagent Leo Martin sein Wissen über Vertrauen preis gab. Auf Einladung von Frau in der Wirtschaft mit Sylvia Gstättner, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer und Manuela Glaser, Geschäftsführerin des Raiffeisen-Marketing, zeigte der Tipps und Tricks der Kommunikation. Es war das diesjährige Frauenwirtschaftsforum.
"Wenn man Menschen von sich, seinen Ideen, Zielen und Projekten überzeugen will, muss man sie rühren, nicht schütteln", lautet die Botschaft Martins. Es mache also keinen Sinn, mit Druck an sein Ziel kommen zu wollen. Martin: "Du musst sie auf der emotionalen Ebene kriegen."

Waffe: Kommunikation

Martin zeigte im vollen Saal, wie unterbewusste Denkmuster funktionieren, man Menschen liest und schnell neue Kontakte aufbaut - die Kommunikation als Geheimwaffe.
Bei der Begrüßung ließ Gstättner die Gäste wissen: "Vertrauen ist der Anfang von allem. Misstrauen der Anfang vom Ende." Sie plädiert für mehr Vertrauen seitens der Politik in die Unternehmer. "Doch leider behandelt der Staat unsere Betriebe derzeit oft wie unmündige Kinder", kritisiert sie.
Glaser schlägt in eine ähnliche Kerbe. "Vertrauen das Um und Auf in jeder gut funktionierenden Beziehung", glaubt sie. "Und Bankgeschäft bei Raiffeisen ist eine langfristige und nachhaltige, gut funktionierende Beziehung, die nur durch Vertrauen aufgebaut und erhalten werden kann."

Für mehr Diversität

Auch plädierte Glaser für mehr Disversität. "Frauen vielfach einen anderen Zugang zu Aufgaben und Themen und andere Blickwinkel", sagt sie. "Wenn Männer und Frauen gemeinsam etwas machen oder umsetzen, ist einfach viel mehr Vielfalt im Spiel."

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