Bezirk Kirchdorf
Kirchdorfer Gemeinden im Zahlenvergleich

Der Stiftsort Kremsmünster hat mit 6.700 Menschen die meisten Einwohner der 23 Gemeinden im Bezirk Kirchdorf. | Foto: Staudinger
  • Der Stiftsort Kremsmünster hat mit 6.700 Menschen die meisten Einwohner der 23 Gemeinden im Bezirk Kirchdorf.
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Größte Gemeinde, höchster Schuldenberg. Diese und andere Fakten werden hier beantwortet.

Meiste und wenigste Menschen: Kremsmünster (6.699), Micheldorf (5.879) und Pettenbach (5.320) zählen die meisten Einwohner. Am anderen Ende liegen St. Pankraz (361), Oberschlierbach (491) und Edlbach (648). Insgesamt leben mit Stand 1. 1. 2020 in den 23 Gemeinden im Bezirk 57.077 Menschen.

Jüngste und älteste Gemeinde: Pettenbach ist mit durchschnittlich 40,7 Jahren im Schnitt der jüngste Ort im Bezirk, gefolgt von Schlierbach mit 40,8 Jahren. Am ältesten sind die Menschen in Hinterstoder mit mehr als 49 Jahren. Der Durchschnitt im Bezirk Kirchdorf liegt bei 42,7 Jahren.

Größte und kleinste Gemeinde: Die Bezirksfläche beträgt etwa 1.240 Quadratkilometer. Molln streckt sich mit mehr als 191 Quadratkilometern flächenmäßig am weitesten und ist damit 68 Mal so groß wie Kirchdorf (2,8).

Höchster und tiefster Punkt: Der höchste Punkt im Bezirk Kirchdorf befindet sich in Hinterstoder mit dem großen Priel (2.515 Meter). Den tiefste Punkt findet man an der Krems bei Achleiten in der Gemeinde Kremsmünster.

Wohlstand: Geht man nach dem Wifo-Index zur Lebenssituation von Ende 2019, hat Oberschlierbach den höchsten Wohlstand und kommt österreichweit auf Rang 528. Am anderen Ende liegt Hinterstoder – Rang 1.757. Kaufkraft, Bevölkerungs- und Bildungsstruktur sowie Beschäftigungsquote flossen in die Bewertung ein.

Ausländische Mitbürger: In Kremsmünster liegt der Anteil an Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit bei 16 Prozent. In Oberschlierbach und Nußbach ist der Wert mit unter 3,5 Prozent im Bezirk am niedrigsten.

Lange gedient und frisch gewählt: Helmut Wallner von der ÖVP ist in Hinterstoder seit 1991 Bürgermeister. Vera Pramberger von der SPÖ wurde erst Mitte Mai 2020 zur Ortschefin von Kirchdorf gewählt.

Finanzkräftig: Kirchdorf ist dank seiner Betriebe pro Kopf
gemessen am finanzstärksten und schafft es landesweit
auf Rang 34 – im Gegensatz zu Steinbach am Ziehberg (OÖ-Rang 428), welches das Schlusslicht im Bezirk bildet.

Meiste versus wenigste Schulden: Pro Kopf gemessen hat Hinterstoder mit 10.552 Euro die höchsten Verbindlichkeiten im Bezirk Kirchdorf (vor Oberschlierbach mit 8.065 Euro) und führt damit auch das Ranking in OÖ an (Stand 2018). Demgegenüber steht Kirchdorf mit nur 1.075 Euro.

Gebildete Gemeinde: Schlierbach hat im Schnitt mit 16,4 Prozent die meisten Akademiker im Bezirk, gefolgt von Edlbach (15,6) und Kirchdorf. (15,3) Am Ende der Tabelle liegt St. Pankraz mit 3,3 Prozent.

Männlich vs. weiblich: Die Geschlechterverteilung ist im Bezirk recht ausgeglichen. Kirchdorf (53,8 Prozent) und Windischgarsten (52,8 Prozent) haben den höchsten Frauenanteil. Umgekehrt sind Klaus (52,9) und Oberschlierbach (52,3) eher männer-dominiert.

Die größten und kleinsten Haushalte: In den Gemeinden Nußbach (2,83) und Edlbach (2,76) leben die meisten Menschen unter einem Dach. In der Bezirkshauptstadt Kirchdorf (2,08) und Windischgarsten (2,11) sind es im Durchschnitt am wenigsten.

Partei-Hochburgen: In Steinbach/Steyr erreichte die ÖVP bei der Gemeinderatswahl 2015 69,2 Prozent. In Klaus schaffte die SPÖ 61,4 Prozent. Die FPÖ kam in Hinterstoder auf 36 Prozent. Für die Grünen stimmten in Kirchdorf knapp 17 Prozent.

Verwendet wurden, wenn nicht anders angegeben, Daten von Statistik Austria, Land OÖ und Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen. Die Zahlen stammen je nach Verfügbarkeit aus den Jahren 2017 – 2020.

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