Online-Schnupperseminar
Kommunikation – Durch Zusammenarbeit mehr erreichen

Nicola Abler-Rainalter
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  • Foto: Nicola Abler-Rainalter
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Am 3. Mai 2021 startet wieder das Schnupperseminar zur „Gewaltfreien Kommunikation“. Unter der Leitung von Nicola Abler-Rainalter wird heuer zum ersten Mal an drei Abenden – am 3. Mai, sowie am 10. und am 17. Mai, jeweils ab 18.50 Uhr, – online ein Überblick in das Werkzeug und die Haltung der „Gewaltfreien Kommunikation“ gegeben.

MICHELDORF. Einen kleinen Vorgeschmack gibt Nicola Abler-Rainalter, Trainerin zur „Gewaltfreien Kommunikation“, die nun schon seit über 15 Jahren Menschen beim Erlernen der GFK begleitet, schon jetzt. Die „Gewaltfreie Kommunikation“, auch GFK genannt, ist eine Form von bewusster Kommunikation, wo es darum geht, einen wertschätzenden Kontakt herzustellen im Gespräch, auf Augenhöhe gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die für beide Seiten ein Gewinn sind. Es geht aber nicht nur um Konfliktlösung, sondern vor allem auch um eine Kultur des Miteinanders, der Kooperation und der Beziehungsstärkung. Sie ist auch ein „als Sprache verkleideter Achtsamkeitsprozess“.

Wertschätzende Beziehung

„Oft wird die GFK jedoch missverstanden in dem Sinne, dass es nur um Freundlichkeit geht. Auch wird sie oft so gesehen, dass jeder einfach tun kann, was er will – ein „Laissez-fair-Stil“ sozusagen. Beides trifft nicht zu, wenn die GFK mit ausreichend Übung erlernt und angewandt wird. Dann wird sie zu einem Instrument, um einerseits freundlich und wertschätzend, andererseits auch ehrlich und kraftvoll für sich selbst einzustehen. Damit die GFK gelingen kann, braucht es Zeit, Übung und Durchhaltevermögen. Wenn das alles gelingt, ist der Gewinn ein Leben in wertschätzender Beziehung zueinander“, erklärt Nicola Abler-Rainalter.

Sie selbst sei eher zufällig auf die GFK gestoßen, als ihre Kinder noch klein waren und Streitereien und Raufereien eine riesige Herausforderung waren, die sie aus ihrer Komfortzone gelockt haben.
Kann GFK also das Familienleben harmonisch(er) machen? „Wir haben aufgrund der Konflikte unserer Kinder mit dieser Art zu kommunizieren begonnen, es gab auch schwierige Phasen, wo wir unsicher waren, ob es der „richtige Weg“ ist. Jetzt sind unsere Kinder erwachsen, sie sind ein Herz und eine Seele, unser Kontakt zu ihnen ist herzlich und wertschätzend und sie gehen selbstverantwortlich und selbstbestimmt ihren Weg. Kürzlich hat sich unser Ältester dafür bedankt, dass wir ihm so viel Stabilität gegeben haben, sodass er frei ist, seinen Weg zu gehen.“

Brücken bauen

Die GFK richtet die Aufmerksamkeit auf menschliche Bedürfnisse statt auf die Frage: „Wer hat recht oder wer ist schuld?“ Je früher jemand in einer angespannten Situation in der Lage ist, seine Aufmerksamkeit auf das Verbindende zu lenken, desto leichter und einfacher sind solche Situationen zu lösen. Die GFK liefert das Handwerkszeug dazu.

Viele Gesprächsbrücken sind derzeit aufgrund der Krise blockiert oder zerstört. „Gewaltfreie Kommunikation“ kann, wenn sie beherzt und beständig angewandt wird, jene Brücken zwischen Menschen bauen, die es für ein gedeihliches Miteinander braucht. Sie kann unterstützen, Menschen, die in der Isolation versunken sind, wieder zu erreichen und zu begleiten. Sie kann Eltern und Kindern helfen, den fordernden Alltag leichter zu bewältigen und die Prioritäten in der Familie vielleicht sogar neu zu setzen. 
„Gerade in der jetzigen Zeit der Pandemie wird GFK mehr denn je gebraucht“, ist Nicola Abler-Rainalter überzeugt.

Auch Kinder können diese Methode erlernen

Mitunter viel schneller als Erwachsene, weil ihre Sprache noch nicht so verfestigt ist, wie die der Erwachsenen. Kinder haben noch einen natürlicheren Zugang zu den Gefühlen und Bedürfnissen, welche in der „Gewaltfreien Kommunikation“ zentral sind.
Allerdings ist wichtig, dass der entsprechende Rahmen dafür hergestellt wird, sie auch ernst genommen werden und etwas bewirken können.

„Gewaltfreie Kommunikation“ in Schulen

Immer mehr Menschen im Schulbereich erlernen das Werkzeug und die Haltung der „Gewaltfreien Kommunikation“. „Ich bin überzeugt davon, dass unsere Schulen Lernorte sein können, die begeistern und Freude machen. Orte, wo Konflikte, die zum Leben einfach dazu gehören, gemeinsam gemeistert werden und als Entwicklungschancen gesehen werden“, so die Trainerin.

Anmeldung und Infos zum Schnupperseminar im Eltern-Kind-Zentrum Micheldorf , Tel. 
0699/16886566


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