Nach Kurzarbeit
Die Krise überwunden

Rudolf Mark blickt positiv in die Zukunft.
  • Rudolf Mark blickt positiv in die Zukunft.
  • Foto: Foto: Jochen Russmann/tykefilms
  • hochgeladen von Franz Staudinger

Der Automobilzulieferer Mark aus Spital/Pyhrn stellt nach einem Jahr Teilzeitarbeit wieder auf Vollzeit um und möchte sich künftig breiter aufstellen.

SPITAL/PYHRN (sta). Wie viele Unternehmen aus der Automobilindustrie musste auch Mark mit sinkenden Umsätzen im letzten Geschäftsjahr kämpfen. „Die Automobilindustrie war innerhalb kürzester Zeit in einer Krise, die uns wohl alle überrascht hat“, so Geschäftsführer Rudolf Mark. „Wir haben sehr viel Geld für neue Großprojekte investiert, die von unseren Kunden plötzlich verschoben oder gekürzt wurden“, ergänzt Tochter Christina Rami-Mark. Vater und Tochter standen vor einem Jahr vor der Entscheidung: Mitarbeiter abbauen oder gemeinsam den Weg aus dieser Krise finden. Die Entscheidung fiel auf ein Modell der Teilzeitarbeit. Statt gewohnt 38,5 Stunden pro Woche wurde ein Jahr lang 32 Stunden pro Woche gearbeitet. Durch diese Maßnahme mussten keine Stellen abgebaut werden. „Diesen Schritt der Teilzeitarbeit zu gehen ist uns nicht leichtgefallen. „Wir wissen den Einsatz unserer Mitarbeiter im letzten Jahr sehr zu schätzen“, freut sich Rudolf Mark.

75 Millionen Umsatz geplant

Die Firma Mark Metallwarenfabrik feiert heuer ihr 100-jähriges Jubiläum. 1920 ist der Tiefziehspezialist gegründet worden. Mit geplanten 75 Millionen Umsatz im kommenden Jahr und insgesamt rund 550 Mitarbeitern, davon gut 400 in Spital am Pyhrn, zählt der Familienbetrieb zu den wichtigsten Arbeitgebern in der#+Pyhrn-Priel Region. Derzeit wird zusätzlich ein Produk-#+tionsstandort in Nantong, China aufgebaut und im Sommer dieses Jahres in Betrieb genommen
Nach ungefähr sechs Monaten wechselten bereits die ersten Mitarbeiter wieder in ein Vollzeitverhältnis, da die Aufträge stiegen. Ab März 2020 arbeiten wieder alle 400 Mitarbeiter in Spital am Pyhrn Vollzeit. „Wir haben gemeinsam die Krise überwunden. Das Wichtigste für uns ist jetzt aus dieser Situation zu lernen. Aktuell arbeiten wir daran auch außerhalb der Automobilindustrie neue Kunden und Projekte zu gewinnen. Wir wollen künftig breiter aufgestellt sein um somit zukünftige Marktschwankungen auch besser ausgleichen zu können. Dazu gibt es schon viele Neuprojekte, die es jetzt umzusetzen gilt“, so Christina Rami-Mark.

Autor:

Franz Staudinger aus Kirchdorf

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