Ferlach
Ein literarischer Streifzug durch versteckte Plätze Ferlachs

Die neue Lesereihe "Spuren erLesen" soll für Entdeckungen auf literarischer wie räumlicher Ebene sorgen.
2Bilder
  • Die neue Lesereihe "Spuren erLesen" soll für Entdeckungen auf literarischer wie räumlicher Ebene sorgen.
  • Foto: Theater WalTzwerk
  • hochgeladen von Florian Gucher

Eine Lesetrip macht verborgene Orte rund um Ferlach zugänglich und sorgt zugleich für literarische Genussmomente.

FERLACH. "Spuren erLesen" nennt sich die aktuelle Veranstaltungsreihe des Theatervereins WalTzwerk, die in Kooperation mit dem Kulturring und dem Kulturreferat der Stadt Ferlach organisiert wird und für ein Gesamterlebnis nicht nur im kulturellen Sinne sorgen möchte. Der Auftakt fand am 19. Juni statt, weitere vier Lesungen folgen. Die Texte sind dabei so vielfältig wie die ausgewählten Schauplätze und laden zu einem inspirierten Gedankenspaziergang durch die literarische Welt ein.

Literarischer Entdeckungsreise

In welcher Form auch immer, literarische Texte können Unentdecktes greifbar machen. Es ist gerade dieses versteckte Potential von Literatur, das der Theaterverein WalTzwerk nun beim Schopf ergreift und in der aktuellen Veranstaltungsreihe mit dem Titel "Spuren erLesen" in die Praxis umsetzt. Ausgewählte Texte sollen dabei im Zusammenspiel mit erlesenen Naturkulissen verborgene Plätze in der Gemeinde Ferlach auf ganz neue Weise erfahrbar machen. Als Hintergedanke war dabei der Bezug zum Ort selbst nicht unbedeutend, wie Markus Achatz vom Theaterverein WalTzwerk betont: „Der Theaterverein wurde in Ferlach gegründet, weshalb wir eine starke Verbindung zu diesem Raum pflegen. Mit der Lesereihe möchten wir auch Örtlichkeiten vorführen, die die Besucher so noch nicht gesehen haben. In diesem Sinne haben wir uns auf fünf Spielorte geeinigt, die uns interessant erschienen und wo auch ein persönlicher Kontakt dazu da ist.“ Dabei stehen die Örtlichkeiten wie auch die vorgetragenen Schriften für die Vielfalt, die es literarisch, kulturell und nicht zuletzt auch landschaftlich in diesem Raum zu entdecken gibt. In erster Linie möchten die Veranstalter dabei eine Atmosphäre kreieren, die dem Besucher nahe geht und ganz dem Text und der Location entsprechend, Spielraum für Träumereien wie auch für kritische Auseinandersetzungen eröffnet.

Vielfalt im Fokus

Eingeleitet wurde die aus fünf Lesungen bestehende Veranstaltungsreihe am 19. Juni mit einen musikalisch-literarischen Frühlingsausklang im Garten der Alten Apotheke, wo die Autorin Barbara Juch selbst ausgewählte Gedichte aus ihrem Werk vortrug. Grundsätzlich nahm die Veranstaltung sowohl Gegenwartsliteratur als auch literarische Klassiker mit ins Programm auf. Wobei die Stücke auf abwechslungsreiche Weise bewusst mit den Schauplätzen abgestimmt wurden. „Ein vielfältiges Programm wurde geschaffen, das zwar nicht wie ursprünglich geplant Innenräume bespielt, sondern aufgrund der Corona-Situation bereits vorab nach draußen verlegt wurde“, so Achatz. Die ausgewählten Plätze sorgen jedoch für ebenso viel Variation. Ein Teich mit einer schwimmenden kleinen Insel in Kirschentheuer fügt sich dabei ganz gut in das vorgetragene Gedicht von Handke ein, in dem es um die Zeit und Dauer des Lebens geht. Zweifellos eine tiefsinnige Lesung über das Leben, die am 2. Juli bei der Familie Köllich stattfinden wird.  Und es ist schon fast archetypisch, dass die bekannte Erzählung "Krambambuli" von Ebner-Eschenbach an einem Bauernhof (25. Juni am Hof der Familie Mader-Tschertou) spielen muss. Wer sich hingegen auf Naturidylle mit kritischem Unterton einlassen möchte, wird am 17. Juni im Garten der Familie Egger mit der Spekulation "Herr im Garten" von Verena Dürr bestens bedient. Und nicht zuletzt stellt die abschließende Veranstaltung am 7. August die Zweisprachigkeit in den Mittelpunkt, untermauert mit Texten von Florian Lipuš, Karin Prucha und Rezka Kanzian und musikalischer Untermalung vom Trio Drava. Für Abwechslung auf räumlicher wie inhaltlicher Ebene ist somit garantiert. Beginn der Lesungen ist jeweils um 18:00, Tickets können telefonisch unter 0676 5744833 erworben werden.

Die neue Lesereihe "Spuren erLesen" soll für Entdeckungen auf literarischer wie räumlicher Ebene sorgen.
Anzeige
Schädlingsbekämpfer Manuel Klement ist Experte auf seinem Gebiet und berichtet über aktuell vorherrschende Schädlingsprobleme in Kärnten.
2

ContraPest
Schädlingsbekämpfer sind keine Mörder

Manuel Klement von ContraPest möchte mit dem schlechten Ruf der Schädlingsbekämpfer aufräumen. VILLACH. Schädlingsbekämpfer werden zumeist mit Ekel üblen Gerüchen und ständiger Arbeit mit Ungeziefer verbunden. Manuel Klement hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung aufzuklären. Der Fachmann ist meist dann gefragt, wenn wir selbst nicht weiter wissen. In diesem Fall ist ein professioneller Schädlingsbekämpfer der ideale Ansprechpartner. Nicht umsonst handelt es sich um einen...

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!




Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen