Der Griller läuft nun auf Hochtouren

Manuel Merlin und Friedrich Dovjak (von links) kennen die besten Tipps und Tricks für einen gelungenen Grillabend
2Bilder
  • Manuel Merlin und Friedrich Dovjak (von links) kennen die besten Tipps und Tricks für einen gelungenen Grillabend
  • Foto: Lisa-Marie Werner
  • hochgeladen von Lisa Marie Werner

KLAGENFURT (lmw). Grillen und gemütliches Zusammensitzen gehören zum Sommer wie das Amen im Gebet. Damit der Grillabend besonders gut wird, ist es wichtig, auf die Qualität des Fleisches zu achten. "Eine gute Fleisch-Qualität ist beim Grillen essenziell, darauf muss man unbedingt achten", sagt Friedrich Dovjak, Filialleiter der Karnerta Klagenfurt.

Die richtige Würzung
Vor allem komme es auf die richtige Würzung sowie die Reifung an. "Das Fleisch sollte einen Tag vor dem Grillen einmariniert werden, damit es durchziehen kann", sagt Dovjak. Dann bekomme es einen besseren Geschmack und bleibe zudem saftig. Bei der Würzung sollte man auf die Natürlichkeit achten, das heißt: Am besten nur mit Salz und Pfeffer würzen. "Einen guten Geschmack bringt auch die Kombination von Kräutergewürzen und Olivenöl", informiert Manuel Merlin, Filialmanager der Karnerta.

Unterschiede beim Fleisch
Das Rindfleisch sollte nur mit Salz und Pfeffer vorgewürzt werden, denn sonst geht der Eigengeschmack des Fleisches verloren. Beim Schweinefleisch kann die Kräuterwürzung mitverwendet werden. Aufzupassen ist auch bei der Dicke des Fleisches. "Wird das Fleisch zu dünn geschnitten, bleibt es nicht saftig", erklärt Merlin.
Tipp: Rindfleisch sollte drei bis vier Zentimeter dick sein, Schweinefleisch zwei bis drei Zentimeter.

Dry Aged richtig grillen
Seit einiger Zeit sehr beliebt für den Grillabend ist das "Dry Aged Beef". "Diese Form des Rindfleisches wird 28 Tage lang am Knochen gereift und hat dadurch beim Grillen weniger Saftverlust", erklärt Merlin.
Wichtig für das Grillen von Rindfleisch sei, laut Merlin, dass man es drei bis vier Minuten auf jeder Seite anbrät und dann ca. 15 Minuten nachziehen lässt. Unbedingt vermeiden, dass das Fleisch zu lange auf direkter Hitze gegrillt wird, denn dadurch verliert es den Geschmack. "Auch das Ablöschen ist nicht notwendig", erklärt Merlin.
Zu starke Würzungen des Fleisches seien auch nicht zu empfehlen, denn dann besteht die Gefahr, dass die Gewürze verbrennen und das Grillgut bitter wird.

Trendige Saucen beliebt

Immer wichtiger wird auch die Begleitung zum Fleisch – die Saucen. Selbstgemacht oder interessante Mischungen aus dem Handel.
Auch die selbstkreierten Grillsaucen aus dem Hause Karnerta, wie "Sweet Apple" und "Smoked BBQ" sind extrem beliebt, sagt Annabell Simonsky vom Karnerta-Marketing: "Der Geschmack ist außergewöhnlich und die Saucen liegen voll im Trend."

Zur Sache: Pro & Contra der verschiedenen Griller

Die Vor- und Nachteile von Kohle-, Gas- und Elektrogrill, erklärt vom Baustoffhändler Gressel in Poggersdorf:
Gasgrill: Ist schnell und unkompliziert. Die Temperatur ist optimal zu regeln und man kommt mit einer Gasfüllung lange aus. Vorteil dabei ist, dass es keine Asche gibt – und damit auch keinen Dreck.
Elektrogrill:Die meisten Griller dieser Art haben zu wenig Leistung, das Grillen dauert länger. Ist eher für wenig Personen ausgerichtet.
Holzkohlegrill:Ist der älteste Grill und immer noch beliebt. Nachteil: Die Vorlaufszeit ist sehr lange. Vorteil hingegen ist das rauchige Aroma durch die Kohle. Kohlegriller gibt es in den verschiedensten Ausführungen, wie Kugelgrill, Standgrill oder Betongrillkamin.

Manuel Merlin und Friedrich Dovjak (von links) kennen die besten Tipps und Tricks für einen gelungenen Grillabend

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen