Plurikulturalität als Herausforderung in der Integration

Josef Mantl, Josef Marketz, LH Peter Kaiser, Peter Fritz, Kathrin Stainer-Hämmerle und Horst Pirker bei der Podiumsdiskussion
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Wo: Spiegelsaal, 9020 Klagenfurt auf Karte anzeigen

Plurikulturalität war das Thema der Auftaktveranstaltung. Diskutiert wurden Strategien der Integration im Kontext von neuen und alteingesessenen Minderheiten.

Die Gesellschaft verändert sich. Wie wird sie sich durch die Migration künftig entwickeln und welche Prozesse der Konfrontation, der Emotion und der Kommunikation ergeben sich dadurch im gesellschalichen Zusammenleben in Zukunft.  Das Interesse war groß, in einem vollbesetzten Spiegelsaal wurde intensiv diskutiert. Unter der Leitung von ORF-Korrespondent Peter Fritz diskutierten Landeshauptmann Peter Kaiser, Politikwissenschaftlerin Kathrin Stainer-Hämmerle von der Fachhochschule Kärnten, Kommunikationsunternehmer Josef Mantl, Bischofsvikar Josef Marketz (Caritas) und Medienunternehmer Horst Pirker (Verlagsgruppe News).

"Bei der Integration gibt es genaue Rechten und Pflichten, die eingehalten werden müssen", stellte Kaiser über die Basis für eine gelingende Integration fest. Gesprochen wurde auch über Segen und Fluch der modernen Medien. So müsse sich der Medienkonsum heutzutage nicht mehr an das Land anpassen sondern man kann auch in der neuen Heimat alle seine gewohnten Medien konsumieren, dies erschwere eine Integration. 

Stainer-Hämmerle ging auf das Integrationsleitbild des Landes ein, an dem sie mitgearbeitet habe. "Wir haben in Österreich Werte, nach denen wir leben. Es gibt Werte, da dürfen wir bei der Integration nicht nachgeben. Wichtig ist aber auch die Offenheit der Mehrheitsbevölkerung, da muss man die Angst vor dem Neuen nehmen", erklärte Stainer-Hämmerle. Für Pirker wäre bei der Integration von Menschen eine wissenschaftliche Herangehensweise wichtig. "Soziologen könnten auswerten, wie viele Migration möglich ist, ohne das bestehende Gefüge durcheinander zu bringen", so Pirker. Mantl sprach von einer Über-Informationsgesellschaft, die durch perfekt gemachte Fake-News entstanden sei. Er warnte davor, die mittlerweile entstandene Cyberwelt zu unterschätzen.

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