07.06.2013, 12:06 Uhr

Erstmals besuchte ein Bundespräsident die Gemeinde Magdalensberg

BP Dr. Heinz Fischer, LH Dr. Peter Kaiser und Bürgermeister LAbg. Andreas Scherwitzl beim Empfang in der Gemeinde Magdalensberg (Foto: Wajand)

Bundespräsident Fischer und LH Kaiser wurden herzlich empfangen - 40 Jahre Gemeinde Magdalensberg, Eröffnung der generalsanierten Schule

Großer Festtag in der Gemeinde Magdalensberg. Herzlich empfangen wurden gestern, Donnerstag, Bundespräsident Heinz Fischer und Landeshauptmann Peter Kaiser vor dem Gemeindeamt Magdalensberg in Deinsdorf. Bürgermeister LAbg. Andreas Scherwitzl mit Gemeinderat, Feuerwehr, Jungfeuerwehr und Trachtenkapelle sowie zahlreiche Gemeindebürger kamen, um die Ehrengäste zu begrüßen.

Der Hintergrund des Besuches: Die Gemeinde Magdalensberg ist 40 Jahre alt. Mit diesem Jubiläum verbunden wurde die offizielle Eröffnung der um 1,5 Millionen Euro generalsanierten Volksschule St. Thomas, in welcher der Festakt über die Bühne ging. Noch nie habe ein Bundespräsident die Gemeinde Magdalensberg besucht, dankte Scherwitzl, der oft gefragt wurde, wie er es denn gemacht habe. "Ganz einfach, ich habe den Herrn Bundespräsidenten gefragt und er hat ja gesagt", so Scherwitzl. Auch Landeshauptmann Kaiser in seiner neuen Funktion war gestern erstmals offiziell zu Gast in der Gemeinde.

Bundespräsident und Landeshauptmann gratulierten zum Jubiläum und zur gemütlichen Feier und sie sprachen mit zahlreichen Besuchern. Es herrschte beste Stimmung. "Ihr habt uns Vergnügen bereitet", sagte Fischer und dankte der Gemeindevertretung sowie den Schülerinnen und Schülern unter Direktorin Elisabeth Müller, die mit Musik, Gesang, Gedichten und Tanz das Programm im Turnsaal der Volksschule fröhlich und bunt gestalteten. Fischer erhielt viel Applaus, als er selbst ein Gedicht vortrug und dabei den Text nicht vollständig zu Ende brachte.

Der Landeshauptmann dankte ebenfalls der Gemeinde, den Schülerinnen und Schülern, den Pädagoginnen und Pädagogen. Speziell zu den Schülerinnen und Schülern meinte er: "Ihr habt ein großartiges Programm organisiert". Zur Überraschung gab es dann neben dem schon obligaten Kärntner Reindling und der Kärntner Jause auch noch zwei gemalte Bilder als Geschenke, was auch für viel Heiterkeit sorgte. Der Bürgermeister übergab ein Porträtbild, gemalt von Franz Nagele, an den Bundespräsidenten, ein weiteres Porträtbild, gemalt von Karl Schnabl, erhielt der Landeshauptmann.

Schwerwitzl stellte auch kurz die Gemeinde mit ihrer großen Vergangenheit vor und dankte allen, die zu ihrer positiven Entwicklung beigetragen haben. 1973 hatten sich die damaligen Gemeinden Ottmanach und St. Thomas am Zeiselberg zur Gemeinde Magdalensberg zusammengeschlossen. 40 Orte umfasst sie und für rund 3.500 Menschen ist sie Heimat.

Unter den vielen Gästen sah man auch Landtagspräsident Rudolf Schober, Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger, Bezirkshauptmann Johannes Leitner, die Vizebürgermeister Albert Klemen und Herta Dobernig, die Altbürgermeister der Gemeinde Magdalensberg Gerhard Wedenig und Hermann Wolf und Bürgermeistergattin Martina Scherwitzl. Die ökumenische Segnung der generalsanierten Volksschule nahmen Pfarrer Ante Duvnjak und Johannes Hülser vor.
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