Neuzugänge am ISTA
Drei neue Forschende erweitert das Spektrum des Instituts
- Die drei Neuzugänge am ISTA: Friedrich Stricker, Carla Fernández-Rico und Simone Fatichi.
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Das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) begrüßt eine neue Professorinnen und zwei neue Professoren am Campus.
KLOSTERNEUBURG. Das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) begrüßt drei weitere Professorinnen und Professoren am Campus. Ihre Forschungsarbeiten erweitern das wissenschaftliche Spektrum des Instituts um neue Themenfelder, die von selbstorganisierenden Materialien bis zu den Wechselwirkungen zwischen Wasser, Böden und Lebewesen reichen.
- Simone Fatichi kommt als Professor ans ISTA. Zuvor war er Professor an der National University of Singapore, nachdem er dort bereits als Associate Professor tätig gewesen war.
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Simone Fatichi erforscht die vielschichtigen Wechselwirkungen zwischen Hydrosphäre, Biosphäre und Pedosphäre, also zwischen dem Wasser der Erde, den an Land lebenden Organismen und den Erdböden. Seine Forschung kann dazu beitragen, Ökosysteme besser zu schützen, Wasser und Böden nachhaltiger zu bewirtschaften und umweltverträgliche Strategien weiterzuentwickeln.
Fatichi kommt als Professor ans ISTA. Zuvor war er Professor an der National University of Singapore, nachdem er dort bereits als Associate Professor tätig gewesen war. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren die ETH Zürich, wo er als Research Associate und Lecturer arbeitete, die Universität Florenz als Postdoktorand sowie ein gemeinsames Doktoratsstudium an der Universität Florenz und der TU Braunschweig.
- Nach einer beeindruckenden akademischen Laufbahn, die ein Doktorat an der University of Oxford, eine Postdoc-Stelle sowie anschließend eine Gruppenleitungsposition an der ETH Zürich umfasst, kommt Fernández-Rico als Assistant Professor ans ISTA.
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Carla Fernández-Rico untersucht, wie sich kleine Bausteine, etwa kolloidale Partikel, Fasern oder Bakterien, selbst zu Materialien mit bestimmten Strukturen und Funktionen organisieren. Am ISTA möchte die gebürtige Barcelonerin mit ihrer Forschungsgruppe die physikalischen Prinzipien entschlüsseln, nach denen solche Strukturen entstehen, sowohl in lebenden als auch in unbelebten Systemen.
Nachhaltige Materialien
„Wenn wir diese Prinzipien verstehen, können wir neue Wege finden, Materialien von Grund auf aufzubauen“, erklärt die Katalanin. „Langfristig soll unsere Forschung dazu beitragen, nachhaltige Materialien zu entwickeln, die sich kontrollierter wachsen, zusammensetzen oder herstellen lassen.“ Nach einer beeindruckenden akademischen Laufbahn, die ein Doktorat an der University of Oxford, eine Postdoc-Stelle sowie anschließend eine Gruppenleitungsposition an der ETH Zürich umfasst, kommt Fernández-Rico als Assistant Professor ans ISTA.
- Friedrich Stricker promovierte an der University of California, Santa Barbara, und war anschließend Postdoc an der Harvard University und dem Max-Planck-Institut in Potsdam.
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Auch Friedrich Stricker beschäftigt sich mit Materialien. Der deutsche Chemiker entwickelt Moleküle und Materialien, die nicht einfach nur zwischen zwei Zuständen hin- und herschalten, sondern viele verschiedene Zustände durchlaufen können. Er erforscht, welche neuen Möglichkeiten sich daraus ergeben.
Vorbild Natur
Inspiriert von lebenden Systemen, etwa Muskeln, die sich auf einen Reiz hin zusammenziehen, oder Blumen, die ihre Blüten öffnen, will Strickers Forschungsgruppe ähnliche Eigenschaften in synthetischen Materialien nachbilden. Der Chemiker kommt als Assistant Professor ans ISTA. Er promovierte an der University of California, Santa Barbara, und war anschließend Postdoc an der Harvard University sowie am Max-Planck-Institut in Potsdam. Zu seinen Auszeichnungen zählen ein Walter Benjamin Fellowship und ein Walter Benjamin Return Fellowship.
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