02.10.2014, 12:50 Uhr

Erfolgreiche Räumungsübung in der Schule

(Foto: Stadtgemeinde Klosterneuburg)
KLOSTERNEUBURG (red). Eine gefährliche Situation: Im Gebäude der Volks- und Neuen Mittelschule Hermannstraße löst ein elektrischer Kurzschluss einen Brand im Stiegenhaus aus. Es ist Unterrichtszeit, die Schule ist voller Kinder. Rasch detektiert jedoch ein Rauchmelder den Brand und löst Rauch- und Wärmeabzug, Brandschutztüren sowie die Weiterleitung an die Bereichsalarmzentrale aus.

Die Sirenen gehen los, die PädagogInnen leiten eine geordnete Räumung des Objektes ein. Binnen kürzester Zeit treffen Feuerwehr und Rotes Kreuz ein. Dann die nächste Schrecksekunde: Am Sammelplatz wird klar, dass noch Kinder fehlen. Die Direktorinnen melden dies dem Einsatzleiter. Während der Atemschutztrupp im Inneren des Objektes die Suche beginnt, wird die Teleskopmastbühne in Stellung gebracht.

In diesem Fall war alles eine – gelungene – Übung. LehrerInnen, SchülerInnen und Einsatzkräfte arbeiteten reibungslos Hand in Hand. Nur 22 Minuten nach der Alarmierung konnten alle Kinder evakuiert und der Brand im Stiegenhaus gelöscht werden. Immer wieder führt die Stadtgemeinde in den Schulen solche Übungen durch – denn Schulung und Training bilden den wesentlichen zeitlichen Unterschied, der im Ernstfall entscheidend sein kann.
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