11.12.2015, 18:44 Uhr

Raunächte - ein Hauch von Geheimnis zwischen den Zeiten

Buch in feierlicher Umgebung (Foto: Renée Diamant)

Die Wilde Jagd fegt bald wieder durch die Lüfte, ein Buch erzählt davon und noch viel mehr

Bald beginnen die mystischen Tage, die eng mit der Wintersonnenwende verknüpft sind und die Lücke zwischen Sonnen- und Mondjahr benennen.
"Wir treffen uns zwischen den Zeiten" ist eine bekannte Formel, auch weiß fast jede_r, dass in dieser Zeit (zumindest an Silvester) keine Wäsche aufgehängt werden soll. Dass es die wilde Jagd ist, die sie sonst zerreißt, wissen schon viel weniger. Und dass es auch im Wäschetrockner passieren kann, wenn man die Percht auszutricksen versucht, wissen nur ganz wenige.
Die Zeit rund um die Jahreswende ist geprägt von vielen dunklen Stunden und allerlei Erwartung in Heimeligkeit und Familienglück. Uralt sind die Geschichten über Wesen, die in dieser Zeit durch die durchlässigen Grenzen zur Anderswelt in die unsere gelangen, generationenlang wurde und wird mancherorts immer noch die Berchtlmilli für die Percht bereitgestellt, damit sie Glück und Segen für Haus und Hof bringe. Dämonisiert wurde sie von kirchlichen Würdenträgern, die diesem aus heidnischen Vorzeiten stammendem Brauch nicht beikommen konnten.
Dennoch hat sie überlebt, die alte Göttin Frigg, indem ihre Beinamen zu Percht und Holla gewandelt wurden.
Darüber und noch viel mehr über Bräuche, Orakel und Ursprünge berichtet Isabella Farkasch in ihrem Buch "Raunächte - über Wünsche, Mythen und Bräuche, Märchen für Erwachsene". Seit 10. Nov. am Markt, hat es bereits einen Monat später einen Platz auf der Bestsellerliste des Buchhandels erreicht.

Märchen schenken Hoffnung in finsteren Zeiten

Rundum lesen wir Berichte von Terrorattentaten, schießwütigen Massenmördern und sogar -mörderinnen, wir leiden mit Flüchtlingen, die von einem Elend ins andere wechseln, Ängste werden geschickt genutzt und geschürt von machthungrigen Politikern.
Diesem wenig erbaulichen Bild unserer Welt will die Autorin mögliche andere Szenarien entgegenhalten. In ihren, während der letzten Raunächte entstandenen, Märchen schildert sie wundersame Ereignisse, berichtet sie von tapferen Kindern und wie der verkehrte Blick so manche neue Erkenntnis bringen kann.

Zahlen können mehr als Gleichungen

Isabella Farkasch beschäftigt sich seit bald 20 Jahren mit numerologischen Methoden, unzählige Ratsuchende konnte sie damit unterstützen, selbst Unternehmen schätzen diesen "anderen Blick", z.b. für die Auswahl von Bewerber_innen.
Die Tageszahlen der Tage zwischen Weihnachten und Heilig Drei König zeichnen ein anregendes Bild der jeweils möglichen Qualität, Tipps, wie der Tag besinnlich zu nützen wäre ergänzen das jeweilige Kapitel.
Die Gedankenrecyclerin vertraut auf die Eingebungen des Unterbewusstseins, so entstehen Texte und Geschichten, deren (glückliches) Ende auch sie jedesmal überrascht. In Seminaren gibt sie diese Methode des intuitiven Schreibens weiter.
Isabella Farkasch schreibt auch Märchen auf Bestellung und liest bühnenreif auf Ihrer ganz besonderen (Weihnachts)Feier.
Bei Refill in der Klosterneuburger Albrechtstraße liegt ihr Buch zum Verkauf auf. Im Buchhandel ebenfalls.
Mehr Info sowie Termine von Lesungen: http://creativestories.eu
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.