Streitthema Impfungen

Das Thema Impfungen darf keinesfalls verallgemeinert werden, findet die Ärztin Sandra Hochfelsner aus Stetteldorf.
  • Das Thema Impfungen darf keinesfalls verallgemeinert werden, findet die Ärztin Sandra Hochfelsner aus Stetteldorf.
  • Foto: Doppelmair
  • hochgeladen von Sandra Schütz

BEZIRK (fd). Grippewelle, Masern-Epidemie, HPV-Virus und mit der ersten Frühlingssonne auch die Zecken. Derzeit sind die Medien voll von Impfempfehlungen. Doch immer mehr Skeptiker vermuten, dass Impfungen mehr schaden als nützen - zum Beispiel Allergien, Krebs oder Alzheimer auslösen können.

Milliardengeschäft
Tatsache ist: Das Impfen ist ein Milliardengeschäft. In Österreich bezahlt die Kasse für Kinder bis zum zweiten Lebensjahr elf Impfungen, zehn weitere werden empfohlen. Immer mehr Eltern stehen diesen "Impforgien" an Kleinkindern kritisch gegenüber. Die Bezirksblätter hörten sich im Bezirk Korneuburg um, sprachen mit Befürwortern und Gegnern.

Natur statt Chemie
Besonders viele junge Eltern sehen auch in den aus ihrer Sicht bereits weit übertriebenen "Hygieneempfehlungen" eine Fehlentwicklung, welche letztendlich zu Überempfindlichkeiten und vielen sogenannten Zivilisationskrankheiten führen. "Bereits Kinder gegen Allergien zu Impfen ist doch der pure Wahnsinn", meint eine dreifache Mutter aus Stockerau. "Da läuft doch etwas total daneben. So grausam es klingt, aber manchmal denke ich mir, dass die Kinder von der Pharmaindustrie gezielt zu Kunden gespritzt werden." Unglaublich harte Worte, aber mit dieser Befürchtung steht die junge Mutter nicht alleine da. "Wir und unsere Kinder werden auch im Gesundheitswesen immer mehr zum Wirtschaftsfaktor degradiert", meint ein wütender Vater.

Nicht schwarz-weiß sehen
Die praktizierende Ärztin Sandra Hochfelsner warnt vor undifferenzierter Ablehnung aber auch uneingeschränkter Befürwortung. "Impfungen sind für Erwachsene und Kinder ein Eingriff in die körperliche Entwicklung. Daher ist es ganz wichtig sich dahingehend ärztlich Beraten zu lassen. Impfungen retten Leben, heute mehr denn je, auf manche kann aber individuell auch verzichtet werden."

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