04.07.2018, 12:33 Uhr

SPÖ: "Es darf nicht bei der Gesundheit gespart werden"

Martin Peterl, Melanie Erasim und Thomas Voisetschläger.
BEZIRK. Einen Überblick über die möglichen Auswirkungen der geplanten Zusammenlegung der Krankenkassen gaben die Weinviertler SPÖ-Nationalratsabgeordnete Melanie Erasim, der SPÖ-Bezirksvorsitzende Martin Peterl und NÖGKK-Zentralbetriebsrat Thomas Voisetschläger. "Geschlossene Außenstellen bedeuten weitere Anfahrtswege, längere Wartezeiten sowie fehlende persönliche Gesprächsmöglichkeiten. Bei Gesundheitsfragen braucht es individuelle Betreuung und keine längeren Bearbeitungszeiten", fordert NR Melanie Erasim. "Österreichs Gesundheitswesen ist auf Länderebene organisiert – auch alle Vertragspartner der GKK agieren föderal. Eine Zusammenlegung würde die Verwaltung komplizierter statt einfacher machen. Als Resultat davon wirken sich regionale Probleme bundesweit aus, gleiche Leistung wird teurer, funktionierende Abläufe werden unterbrochen und schwerfälliger", befürchtet StR Martin Peterl. "Die Kundennähe ist in Gefahr. In den 24 Service-Center in ganz NÖ stehen keine Maschinen, sondern Menschen, die für die Leute da sind", so Thomas Voisetschläger.
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