Attraktionen, die nichts kosten
So lässt sich die Sommerzeit im Bezirk Krems ohne Geldbörse genießen
- Der Weinskulpturenweg in Oberloiben: Bewegungmachen mit toller Aussicht und viel Kunst
- Foto: sg
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Vom Platzkonzert bis zum Flanieren im Park, vom Action-Radeln bis zum Kunstgenuss unter freiem Himmel – in den nächsten Wochen kann man viel erleben.
BEZIRK KREMS. Wir haben uns in der Region umgesehen und herausgefunden, für welche Unternehmungen man das Geldbörsel getrost zu Hause lassen kann.
Diese Events sorgen im Sommer im Bezirk Krems für gute Laune und verlangen kein offizielles Eintrittsgeld (aber eine Hutspende für die Musiker und Musikerinnen wäre natürlich nett):
Kremser Platzkonzert: Das „Danube Big Band Project“ sorgt am Donnerstag, 16. Juli, ab 19 Uhr am Welterbeplatz in Krems-Stein für Stimmung.
- Platzkonzert mit der Big Band
- Foto: S. Biro
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Musik im Hadersdorfer Park: Der Musikverein Hadersdorf bietet am Samstag, 25. Juli ab 20.00 Uhr ein modernes Blasmusikprogramm im Park.
Gomera Street Band mit 25 Musikern am Freitag 24.7. am Rossatzbacher Donaustrand und am Samstag 25.7. im Garten der Arche Noah in Schiltern.
- Gomera Street Band
- Foto: GSB
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Ohne Bares sportlich sein
Wer im Sommer kein Fitnessstudio von innen sehen will oder es sich ohnehin nicht leistet, kann trotzdem Kraftsport mit guten Geräten ausüben. Ganz unverbindlich, kostenlos und im Grünen. An der Doktor-Franz-Riel-Promenade in Krems-Stein darf jeder und jede Hand und Fuß anlegen.
- Ein Fitnessstudio unter freiem Himmel.
- Foto: sg
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Die Hitze des Sommers verlockt dazu, ins kühle Nass zu springen. Eine wunderschöne Freizeitanlage mit Teich gibt es in Mautern beim Sportplatz.
Aber auch das Kampbad in Langenlois spielt alle Stückerln. Das Kampwasser ist heuer zwar nicht mehr kalt, aber es erfrischt, die großzügige Anlage verfügt auch über ein Kinderbecken, einen Beachvolleyballplatz, die Möglichkeit zum Tischtennisspielen und viel Wiese mit Schatten. Und das alles ohne Eintritt. Wer möchte, kann eine Spende für die Pflege der Anlage dalassen.
Besonders schöne Badeplätze gibt es entlang der Donau. In Rossatzbach kann man mit Blick auf Dürnstein am Sandstrand liegen und auch andere Plätze in der Wachau wirken ein bisschen wie Karibik.
- Die Donau ist vielleicht keine Spielwiese, aber eine Wasserstraße, die zum Teil zum Baden, zum Stand-up-Paddeln oder einfach nur zum Genießen vom Ufer aus taugt.
- Foto: Spiegl
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Action auf zwei Rädern
Wer mehr Aufregung braucht, kann sich mit seinem Rad in die Kremser Mitterau begeben. Da gibt es etwas ganz Neues. Erst im Juni wurde mit dem Skatepark und Pumptrack im Kremser Mitteraupark ein Treffpunkt für Bewegung, Fahrspaß und Gemeinschaft eröffnet.
Damit wurde ein lang gehegter Wunsch vieler Kinder, Jugendlicher und Freizeitsportler:innen Wirklichkeit. Die moderne Anlage bietet optimale Bedingungen für Skateboards, Scooter, BMX-Räder und Mountainbikes. Sie wurde gemeinsam mit Vereinen, Jugendlichen und Experten entwickelt.
- Bürgermeister Peter Molnar und Stadträtin Bernadette Laister eröffnen den Pump Trail im Mitteraupark.
- Foto: Stadt Krems
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Die neue Anlage entstand beim sogenannten „Schwarzen Platz“ im Mitteraupark und vereint einen technisch anspruchsvollen Skatepark mit einem vielseitig nutzbaren Pumptrack. Das Projekt wurde von Beginn an unter Einbindung der späteren Nutzer:innen geplant. Geschäftsführer Alex Mehler hebt die Besonderheiten hervor: „Die Anlage in Krems vereint unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Nutzungsmöglichkeiten auf engem Raum. Dadurch profitieren sowohl Anfängerinnen und Anfänger als auch erfahrene Fahrerinnen und Fahrer. Das macht den Standort besonders attraktiv und sorgt dafür, dass hier langfristig viel Leben sein wird.“
„Jugendbeteiligung ist für uns kein Schlagwort, sondern gelebte Praxis. Die Ideen und Wünsche der jungen Menschen sind direkt in die Planung eingeflossen. Dadurch entstand eine Anlage, die genau auf die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer abgestimmt ist und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Attraktivierung des öffentlichen Raums leistet“, erklärt Sport- und Jugendstadträtin Bernadette Laister.
Einen wesentlichen Anteil an der Umsetzung hatte der Verein Trailwerk Wachau, dessen Mitglieder zahlreiche Stunden ehrenamtlich in das Projekt investierten. Obmann Martin Samek zeigt sich erfreut über das Ergebnis: „Für uns war von Anfang an klar, dass wir dieses Projekt unterstützen wollen. Die Region hat eine aktive Bike- und Actionsport-Community und mit dieser Anlage entsteht ein Ort, an dem Menschen aller Altersgruppen gemeinsam Sport betreiben können. Besonders freut uns, dass wir unsere Erfahrung in die Planung und Umsetzung einbringen konnten.“
Wunderschön spazieren und dabei Kunst genießen
Wer nicht so viel Action, dafür mehr Kultur und schöne Aussicht will, ist am Weinskulpturenweg Loiben gut aufgehoben: Der Weinskulpturenpfad ist eine etwa einstündige Rundwanderung durch die Weingärten über Oberloiben.
- Der Weinskulpturenweg in Oberloiben: Bewegungmachen mit toller Aussicht und viel Kunst
- Foto: sg
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Der Weg über den Unteren Loibenberg ist von zahlreichen “Weinskulpturen” des Wachauer Künstlers Fritz Gall gesäumt. Fritz Gall nennt seinen Stil “Phantastischer Regionalismus”. Nicht nur die Motive seiner Skulpturen sind von der regionalen Weinkultur geprägt, sondern auch die dafür verwendeten Materialien wie Rebstöcke, Faßreifen und -dauben, Weingartendraht oder der glänzende Edelstahl der Weintanks.
Schlosspark Grafenegg
Das Schloss Grafenegg, der Park, der Wolkenturm und das Auditorium bilden einen einzigartigen Raum der Begegnung von Tradition und Innovation. Von den außergewöhnlichen Architekturstilen über die botanische Vielfalt bis hin zu den künstlerischen Werken offenbart sich überall weit zurückreichende sowie jüngere Geschichte.
Jede Epoche hat ihre Spuren hinterlassen: die Mühle aus dem 13. Jahrhundert, der barocke Gartenpavillon, die Biedermeier-Häuser und natürlich das Schloss - eines der wichtigsten Bauwerke des romantischen Historismus in Österreich.
Die 32 Hektar große Oase, als englischer Landschaftsgarten angelegt, bietet mit dem Wechsel der Sonne ständig neue Eindrücke. So wird jeder Besuch zu einem neuen Erlebnis.
Die Mountainbike-Area Wachau-Jauerling
Für Mountainbike-Begeisterte ist der Bezirk Krems ein Paradies.
Neun Gemeinden gehörten zur Arbeitsgemeinschaft MTB-Area "Wachau-Jauerling": Weißenkirchen, Spitz, Weinzierl am Walde, Mühldorf, Raxendorf, Weiten, Maria Laach, Aggsbach-Markt und Emmersdorf. Zwei Jahre lang hatte es gedauert, diese 18 Mountainbike-Routen rund um den Jauerling zu errichten, der Aufwand hat sich gelohnt, wie der Sprecher der ARGE, Andreas Nunzer erklärte: "Die Strecken sind so angelegt, dass für alle etwas dabei ist. In jeder Gemeinde gibt es einen Startpunkt und wenn man losfährt, kann man die Routen natürlich auch mischen."
Mit Sicherheit genießen
Die Strecken müssen zweimal im Jahr kontrolliert werden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Zudem mussten die Strecken auch bewertet werden. Über 60 Prozent der Strecken haben blaue Markierungen mit der Bewertung "leicht", der Rest wurde mit "rot" für mittel und "schwarz" für schwer bewertet. "Es ist also alles vorhanden", meint Nunzer, "man kann die meisten Wege erfahren, ohne einen Mountainbike-Kurs gemacht zu haben. Es geht schließlich darum, die Touren zu genießen."
Die Gemeinden sehen die Routen als Erweiterung des Angebotes, das nicht nur touristisch gemeint ist, sondern alle einlädt, die Natur gemeinsam zu genießen.
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