Im Wirtschaftsmuseum in Wien entdeckte die 2ck2 150 Jahre Leben und Wohnen in der Hauptstadt Wien
Von der Friedenskrone über den Schilling zum Euro

v.l.n.r. Moritz Ecker, Xhejlan Baki, Robin Eichinger, Nina Eder, Eriola Haziri, Selina Gerstl, Bianca Brauneis, Kathrin Reuter, Celine Güven, Arlinda Merzani
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  • v.l.n.r. Moritz Ecker, Xhejlan Baki, Robin Eichinger, Nina Eder, Eriola Haziri, Selina Gerstl, Bianca Brauneis, Kathrin Reuter, Celine Güven, Arlinda Merzani
  • Foto: HAK/HAS KREMS
  • hochgeladen von Jennifer Philippi

KREMS. Die Ausstellung zeigt, wie sich Lebens- und Verhaltensweisen der Menschen in den letzten 150 Jahren verändert haben.

Ein Historiker begleitete die Schüler und Schülerinnen durch die Ausstellung und stellte ihnen die Veränderungen des Verkehrsbildes von der Kutsche, Straßenbahn, die noch von Pferden gezogen wurde, über Eisenbahn zum Auto vor. Autos, wie der VW-Käfer, hatten noch wenig Elektronik verbaut und keine Sicherheitsgurten.

Der Wandel der Kleidung. Eine Frau musste lange Röcke, geschlossene Blusen und eine Wespentaille, die durch ein Korsett herbeigeführt wurde, tragen. Kaiserin Sisi hatte eine Taille von 46 cm, das entspricht einem zehnjährigen Mädchen. Miniröcke und Hosenanzüge kamen erst in den Siebzigern.

Die Veränderung des Wohnens. Was ist eine Bassena? Das Bürgertum konnte sich Hausangestellte leisten und die Arbeiterschaft wohnte in einem Raum. Interessant war ein Badezimmer in den 20iger Jahren ohne Fließwasser, ein Wohnzimmer um die Jahrhundertwende mit Klavier und aus den siebziger Jahren mit einem Fernseher und eine Diskothek aus den achtziger Jahren.

Die Lebenshaltungskosten lagen innerhalb des Gürtels um bis zu 300% höher als in den „Vorstädten“. Das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Arbeiterhaushaltes beträgt anfangs der dreißiger Jahre € 293,67 (nach heutiger Kaufkraft etwa € 7.000). Ein kaufmännischer Angestellter im 6. Jahr bekam € 214,00 im Jahr. Eine Zigarette kostete € 0,01. Viele Familien können sich in dieser Zeit maximal einmal im Monat Fleisch leisten.

In den sechziger Jahren beginnt in Österreich das „Fernsehzeitalter“. Ein Arbeiter musste 13 Monatslöhne sparen, um sich einen Fernseher leisten zu können. Das Fernsehprogramm begann um 19:30 Uhr abends und endet um ca. 21.30 Uhr. Dienstag war „fernsehfrei“, dafür kam am Mittwoch um 17.00 Uhr der „Kasperl“ für die Kinder.

Interessant war auch die Veränderung der Währung in Wien. Für 100 Friedenskronen im Jahr 1914 konnten z.B. im Jahre 1920 umgerechnet Waren im Wert von 5.545 Papierkronen gekauft werden. Im Jahr 1960 waren es Waren im Wert von 903 Österreichischer Schillingen und im Oktober 2010 von 375,50 Euro.

Autor:

Jennifer Philippi aus Krems

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