"Iss von do: Sicher versorgt"
Bezirk Krems zeigt Vorteile bäuerlicher Produkte auf

Landeskammerrat Karl Sommer, Frau Kammerobmann Ida Steininger, Bezirksbäuerin Regina Kaltenbrunner, Kammersekretär Josef Wimmer und Carmen Resch.
  • Landeskammerrat Karl Sommer, Frau Kammerobmann Ida Steininger, Bezirksbäuerin Regina Kaltenbrunner, Kammersekretär Josef Wimmer und Carmen Resch.
  • hochgeladen von Katrin Pilz

Bereits zum vierten Mal steht Mitte Juni ganz Niederösterreich im Zeichen der Land- und Forstwirtschaft.

KREMS. Grund dafür ist die alljährliche "Woche der Landwirtschaft", welche heuer von 9. bis 16. Juni stattfindet. Die Bezirksbauernkammer lud in Reschs Bauernhofladen im Reichaueramt zu einem Gespräch, um die Bedeutung einer sicheren Nahversorgung und die Qualität und Vorteile bäuerlicher Produkte aufzuzeigen. 

Regionale Schätze

Sehr hohe Qualitätsstandards, sichere Kontrollen und eine Menge Herz: Das alles und noch viel mehr holen sich Konsumenten nach Hause, wenn sie regionale Produkte kaufen. Stecken hinter jedem bäuerlichen Produkt doch tatsächlich noch Menschen und keine anonymen Konzerne. Für Ökonomierätin Ida Steininger, Obmann der Bezirksbauernkammer Krems, etwas, wovon viele profitieren: "Wenn man auf regionale Produkte greift, ist es eine Win-win-Situation für alle. Der Konsument gewinnt, weil er weiß, dass Lebensmittel aus Österreich den höchsten und kritisch geprüften Standards unterliegen. Die Gastronomie profitiert, weil sie sich klar bei ihren Gästen positionieren kann. Aber auch für die Region ist es ein Gewinn, da die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln mehr Wertschöpfung für die Region und Identitätsstiftung zur Folge hat."
Der Bezirk Krems zeichnet sich vor allem durch seine Vielfältigkeit aus: Von Weinbau über Rinderhaltung und Ackerbau bis hin zu Christbaumkultur sind in der Region alle landwirtschaftlichen Produktionssparten vertreten.

Bauernläden wichtig

Vor allem Bauernläden spielen derzeit eine große Rolle, wenn es um die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln geht. Hier wollen Bauern die Wege für ihre Kunden möglichst gering halten und möglichst viele regionale Kostbarkeiten zum Kauf anbieten. Mit einem Marktanteil von 85 Prozent schwächt aber der Großhandel die regionalen Produzenten beim Verkauf ihrer Produkte. Laut Statistik möchten 55 Prozent der Kunden gerne regional einkaufen, jedoch ist oft nicht die Möglichkeit dazu gegeben. Auch geht der Trend derzeit mehr zum Auswärtsessen statt zum Selberkochen.

"Die Bäuerinnen" klären auf

Vielen Menschen fehlt ausserdem das Bewusstsein für Regionalität. Der Verein "Die Bäuerinnen" hat es sich zum Ziel gesetzt, Konsumenten darüber aufzuklären. Regelmäßig besuchen die Bäuerinnen Schulen und vermitteln den Kindern, vor allem Erstklässlern, wie Lebensmittel produziert und weiterverarbeitet werden. Die Kinder geben das Wissen in weiterer Folge auch an ihre Eltern weiter. Auch bietet der Verein Kurse, Seminare und Kochkurse an. Mitglied werden können alle interessierten Frauen.

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