17.11.2016, 14:00 Uhr

Weintaufe im Dom der Wachau

Bundesweinkönigin Christina Hugl, Weinpate Bernhard Lackner und Diakon Klaus Killer
KREMS. Die Pfarre Krems St. Veit und der Domfreundeverein luden am vergangenen Mittwoch zur Weintaufe ein. Weinpate Bernhard Lackner, Vorstandsdirektor der NV, gab den Vitus-Wein den Beinamen 'Endlich-Unendlich'.

"Wir haben die sieben Jahre Restaurierungszeit gemeinsam geschafft und das macht mich froh. Ich bin schon als Kommunionskind hier ein und ausgegangen, um so schöner ist es für mich heute der Weinpate zu sein."

Den Segen erteilte Diakon Klaus Killer. Traditionell sprach Winzer Andreas Eder, der den Vitus-Weins vom Propsteiweingut in Mautern kelterte, über den Jungwein: "Es war ein anstrengendes Jahr mit viel rbeit am Blattwerk. Der feuchte Sommer war mit einem hohen Pilzinfektionsdruck verbunden, der für aufwendige Laubarbeit in den Rieden sorgte." Und er ergänzte, dass er mit dem Ergebnis im Fass sehr zufrieden ist.

Die Kirchenrenovierung kostete vier Millionen Euro. Ein Großteil wurde vom Land NÖ und der Stadt übernommen, eine Millionen Euro muss die Pfarrgemeinde St. Veit selbst stemmen.

Der Pfarre fehlten beim Fest- und Erntedankgottesdienst anlässlich der Fertigstellung der Sanierung noch 150.000 Euro. Dank des großen Engagements von Pfarrer Franz Richter wurden 89.000 Euro für Patenschaften der vierzehn Altäre eingenommen. Euphorisch meinte der Pfarrer: "Die letzten 60.000 Euro schaffen wir auch noch gemeinsam!

Oberstleutnant Josef Kitzler von den Domfreunden informierte über die zahlreichen Aktionen in den vergangenen sieben Jahren, die für den Abbau der Sanierungskosten erforderlich waren. Den Paten der Altäre wurde ein Bild als Dankeschön überreicht. Ein Transparent im Altarraum trägt weitere Namen von Sponsoren.
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