12.07.2018, 18:41 Uhr

Der UFC Rastenfeld Nachwuchs baut auf Zusammenhalt

Rastenfeld: Sportplatz | 

Bis vor kurzem gehörte der Union Fußballclub Rastenfeld noch zu jenen eher kleinen Vereinen, die in der 3. Klasse Hornerwald das runde Leder zum Rollen brachten. Nach der Auflösung der Liga befindet sich der Verein ab kommender Herbstsaison in der 2. Klasse Süd.

Auch, weil die Kampfmannschaft des UFC in der gesamten Frühjahrssaison ohne Niederlage geblieben war. Der daraus resultierende Neubeginn sollte einen Funken auslösen der, so hoffen die Funktionäre und Trainer, auch auf die Nachwuchsteams der Rastenfelder überspringt.

Der Kinder- bzw. Jugendfußball wurde vor gut zwei Jahren ins Leben gerufen mit dem Nebeneffekt, dass in kürzester Zeit bemerkt wurde, wie viele Kinder und Jugendliche in dem kleinen Ort leben. Kampfmannschaftsleiter Dominic Neubauer widmete sich als neuer Jugendleiter gemeinsam mithilfe seiner Kinder- und Jugendtrainer Manuel Schiller und Georg Wimmer dem Aufbau vom vereinseigenen Nachwuchs. In der Zwischenzeit zählt man immerhin vier Mädchen und 24 Burschen mit starkem Lauf-, Ball- und Tordrang. 

In der aktuellen U14 kicken zwei Mädchen, die vor allem in puncto Schnelligkeit und Balltalent den Burschen im Team mehr als nur das Wasser reichen können: Celina Günthner und Michelle Lemp. Nicht ganz ohne stolz erzählt Dominic Neubauer, dass er keine einzelnen Talente aus dieser Mannschaft hervorheben kann oder möchte, „weil sie im Grunde alle sehr talentiert sind.“ Die größte Stärke der UFC-U14 sieht der Nachwuchsverantwortliche allerdings im starken Zusammenhalt der Truppe - Teamgeist geht über alles. Neubauer: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass einige aus dieser Mannschaft in absehbarer Zukunft in der Kampfmannschaft des UFC Fuß fassen werden.“

Auch abseits des Fußballplatzes in Albrechtsberg stehen immer wieder Aktivitäten gemeinsam mit Eltern und Großeltern der Kicker auf dem Plan. Da dürfen auch Ausflüge zu Auswärtsspielen der UFC-Nachwuchsteams nicht fehlen, um als Fangruppe die jungen Akteure anzufeuern. Genau so wenig wie gemeinsame Feste und Veranstaltungen, um Gruppengeist und Wohlbefinden zu steigern. Dabei werden dann auch jene Kräfte frei, die erforderlich sind, um den Verein beim Kantinendienst zu unterstützen oder sich bei gemischten Fußballpartien mit den Kindern und Jugendlichen zu matchen. Schließlich sollen sich die Nachwuchskicker in einer Gruppe wiederfinden und lernen, wie man sich in der Zusammenarbeit mit anderen verhält.

Dominic Neubauer fasst es zusammen: „Die gemeinsame Zeit und das Gefühl, zur Gruppe zu gehören tut allen gut. Nicht nur die Kinder und Jugendlichen haben daran Freude, sondern auch deren Verwandte.“ Ein guter Ansatz allemal, um den gemeinsamen Spirit in einer kleinen Ortschaft am Leben zu erhalten.
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