Zu Weihnachten viermal so viele Brände!

In Sekundenschnelle kann aus einem schön geschmückten Christbaum ein katastrophales Inferno werden.
  • In Sekundenschnelle kann aus einem schön geschmückten Christbaum ein katastrophales Inferno werden.
  • hochgeladen von Martin Reiter

Der moderne Mensch weiß zwar ohne Probleme mit Computer und Technik umzugehen, den Umgang mit Feuer und offenem Licht hat er aber weitgehend verlernt. „Wie die hohe Zahl an Bränden in der Weihnachtszeit deutlich macht, wird die Gefahr von leicht entzündbaren Adventkränzen und Christbäumen jedes Jahr aufs Neue unterschätzt. Im Dezember und Jänner gibt es insgesamt rund viermal so viele Brände durch offenes Licht und Feuer als in den übrigen Monaten.“ Warnt Ressortdirektor Thomas Steixner von der TIROLER VERSICHERUNG. Bei der TIROLER VERSICHERUNG steht die Verhütung von Schadenfällen an erster Stelle. Steixner: „Es gibt Werte, die man mit Geld nicht ersetzen kann. Deshalb ist es notwendig, die Menschen für mehr Sicherheitsbewusstsein zu sensibilisieren.“
Thomas Steixner empfiehlt aus diesem Grund auch elektrische Christbaum-Beleuchtung zu verwenden: "Elektrische Kerzen bieten eigentlich mehr Weihnachtsromantik als Wachskerzen, weil man sie das ganze Weihnachtsfest und auch an den nächsten Abenden über eingeschaltet lassen kann. Das Aufpassen auf brennende Kerzen sowie das Auswechseln von niedergebrannten Kerzen fällt weg und man hat die Möglichkeit sich ausschließlich auf die Weihnachtsfeier zu konzentrieren".
Vor allem für Kleinkinder stelle offenes Licht eine eigene magische Anziehungskraft dar und sie werden somit leichter in Versuchung geführt, mit der brennenden Kerze zu hantieren. Elektrische Weihnachtsbaum-Beleuchtung stellt für Kinder keine Gefahr dar. Die Brandgefahr, die offenes Licht in unmittelbarer Nähe von brandgefährlichem Material auslöst, sollte Kindern bewusst gemacht werden und daher im Sinne der Sicherheit auf elektrische Weihnachtsbaum-Beleuchtung umgestiegen werden. Jährlich werden ca. 60 Kinder in den Wochen vor und besonders nach Weihnachten durch brennende Kerzen verletzt. Brennende Kerzen deshalb nie unbeaufsichtigt lassen! Die Devise lautet: „Christkind statt Feuerwehr!“
Auffällig ist laut Steixner auch, dass ein Drittel aller Brände im zivilen Bereich durch Küchenbrände (Fettbrände) entstehen. Unachtsamkeit ist vielfach der Grund für diese Brände. Steixner rät: „Wenn das Fett brennt, schieben Sie z .B. von der Seite den Deckel über die Pfanne, – damit ersticken Sie das Feuer. Auf keinen Fall mit Wasser löschen, denn das führt zu einer meterhohen Stichflamme. Muss die Küche verlassen werden, nehmen Sie die Pfanne oder den Topf von der Herdplatte.“

Tipps für eine sichere Weihnachtszeit:
* Christbaum kühl lagern (im Garten, am Balkon oder im Keller) – es besteht die Gefahr von ausgetrockneten Nadeln, die besonders leicht entzündbar sind!
* Wenn möglich den Baum in einen wasserbefüllbaren Christbaumständer stellen, somit verringert sich die Gefahr des zu schnellen Austrocknens!
* Ausreichend Abstand von Vorhängen oder anderen leicht entflammbaren Gegenständen halten (zwischen der Kerzenflamme und dem nächsten Ast mindestens 20 Zentimeter)!
* eingewickelte Zuckerl, Lametta und Engelshaar sollten Sicherheitsabstand zur nächsten brennenden Kerze einhalten!
* Verzichten Sie auf das Anzünden von Kerzen am trockenen Christbaum nach Neujahr!
* Kinder nie alleine in die Nähe von Kerzen lassen!
* Keine Zünder oder Feuerzeuge herumliegen lassen!
* Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen!
* Halten Sie einen Eimer mit Wasser oder einen Feuerlöscher bereit!
* Angebrannte Kerzen rechtzeitig ersetzen!
* Von Wunderkerzen ist strikt abzuraten, da die Brandgefahr unkalkulierbar wird!

www.tiroler.at

Autor:

Martin Reiter aus Kufstein

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