12.11.2017, 14:51 Uhr

KIRCHBICHL: Brand der Grattenbergl-Kapelle - Abschnittsübung der Feuerwehr

Kirchbichl: Grattenbergl | (wma) Keine leichte Übung dachte sich der Kommandant der FF Kastengstatt, Michael Druckmüller, für die Abschnittsübung die am Samstag (11.11.17) über die Bühne ging, aus. Wurde doch als Brandobjekt ein Brand der Mariahilf Kapelle am Grattenbergl im Gemeindegebiet von Kirchbichl angenommen. Übrigens, die weithin sichtbare Wallfahrtskapelle auf dem Grattenbergl wurde 1737/38 als Ersatz für einen hölzernen Vorgängerbau von 1711 errichtet. Der Hochaltar zeigt eine Kopie des Gnadenbildes Mariahilf unter einem Baldachin. Also ein durchaus erhaltungswertes Objekt dass hier als Übungsobjekt des Abschnittes Kirchbichl herangezogen wurde. Mit dabei bei dieser anspruchsvollen Übung waren die Wehren von Kastengstatt, Kirchbichl, Bruckhäusl und die FF Bad Häring. Als Übungsbeobachter fanden sich am Kogel des Grattenbergels Vbgm. Franz Seil, die GR Christine Lintner, vom Bezirksfeuerwehrverband Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Winkler und Abschnittskommandant Helmut Burgstaller ein.
 
Zwischenpumpen bzw. Relaispumpen und Schläuche wurden mit einem Traktor eines Bauern zum Einsatzort gebracht da ein Anfahren mittels Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren nicht möglich ist. Der Höhenunterschied beträgt knappe 70 m ist teilweise sehr steil und auf Grund der regnerischen Verhältnisse sehr rutschig. Die komplette Einsatzmannschaft, auch die Träger des Atemschutzes mussten voll adjustiert und ausgerüstet zu Fuß zur Kapelle aufsteigen derweil von zwei Hydranten die Zuspeisleitungen verlegt wurden. Etwa in der Mitte der Anhöhe wurde eine Relaispumpe zum Weitertransport des Löschwassers zwischengeschaltet. Es galt nicht einen Löschangriff in der Kapelle zu simulieren sondern der Aufbau von Löschleitungen sowie der Einsatz der Atemschutztrupps bei der Kapelle mussten beübt werden. Ein wichtige Faktor war auch die Zeitfrage wie lange es dauert bis ohne Hilfsmittel von Fahrzeugen am Brandobjekt "Wasser marsch" gegeben werden konnte. Und dies konnte sich sehen lassen, nach 17 Minuten konnte der Löschangriff an der Kapelle gestartet werden. Die Wasserspeisung erfolgte aus zwei Hydranten die sich im Siedlungsgebiet befanden.
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