02.10.2017, 11:00 Uhr

Wirtschaftsbund: Hörl & Lettenbichler schworen Mitglieder auf Wahlkampf ein

Tirols WB-Obmann NR-Kandidat Franz Hörl, Bezirksobfrau LA Barbara Schwaighofer, BM Harald Mahrer und NR Josef Lettenbichler (v.l.) auf Wahlkampftour in Kufstein. (Foto: Wirtschaftsbund)
KUFSTEIN (red). In den "Stollen 1930" lud der Wirtschaftsbund am vergangenen Samstag, dem 30. September, zahlreiche Unternehmer aus der Region. Bezirksobfrau Barbara Schwaighofer betonte dabei, dass der Zusammenhalt der Wirtschaftstreibenden bei der Wahl entscheidend sei: „Wenn wir jetzt Stärke beweisen, wird die Region auch in Zukunft gut in Wien vertreten sein.“

Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl,  auf Platz Zwei in Tirol der "Liste Kurz – neue Volkspartei", möchte wieder in den Nationalrat einziehen und damit selbst mitentscheiden. „In den vergangenen Wochen habe ich an die 80 Betriebe besucht und mir dabei ein gutes Bild von der aktuellen Situation machen können. Wir müssen die Bürokratie dringend zurückdrängen und zudem das Potenzial an Arbeitskräften stärker aktivieren, denn diese Ressource ist oftmals knapp“, so Hörl. Zu vieles habe man zuletzt, etwa im Tourismus, an Belastungen hinnehmen müssen: „Jetzt braucht es umso dringender einen Befreiungsschlag, der unseren Unternehmen wieder Freiräume gibt und damit auch die notwendigen Rahmenbedingungen, um erfolgreich zu bleiben!“

Für NR Josef Lettenbichler, VP-Kandidat im Wahlkreis Unterland, sind die Ziele für die kommenden Tage klar abgesteckt: „Es geht darum, die Menschen anzusprechen und sie anzuhören. Ihnen klare Antworten auf die drängenden Fragen zu geben. Ich bin überzeugt, dass wir mit unserem neuen Weg und unserem Programm genau diese Antworten und damit auch Orientierung geben können. Auf wichtige Fragen wie Sicherheit, wie ich mit meiner und für meine Familie das Bestmögliche erreichen kann, wie ich meinem Kind eine sichere Bildungs- und Berufszukunft schaffen kann oder wie ich als Unternehmer Entlastung und damit wirtschaftlichen Freiraum gewinnen kann. Bei diesen Fragen sind wir am Punkt, haben klare Vorstellungen. Jetzt geht es darum, das im direkten Kontakt zu erklären und zu vermitteln.“

Wirtschaftsminister Harald Mahrer erklärte, dass die Marschrichtung nur eine sein kann: „Jetzt haben wir die große Chance auf echte Veränderung!“ Eine seiner zentralen Forderungen ist die Stärkung der Digitalisierung – ob in der Wirtschaft oder in der Ausbildung. „Wir brauchen eine HTL für Informatik. Das bringt uns wichtige Fachkräfte und ist für unsere Jungen eine Ausbildung mit echten Perspektiven“, so Mahrer. Um Veränderung möglich zu machen, brauche es "ein starkes Ergebnis für die neue Volkspartei mit Sebastian Kurz".

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