05.12.2017, 14:23 Uhr

Jahr des Brauchtums endet mit neuer Orgelförderung

Das Jahr des Brauchtums 2017 endet mit einer neuen Orgelförderung (Foto: pixabay)

Die Pilotphase für eine Orgelförderung startet.

"Wer ständig von Brauchtum spricht, muss es auch leben", so, Brauchtumsreferent Christian Benger bei der Pressekonferenz anlässlich der Regierungssitzung. Die Schwerpunktsetzung in der Volkskultur wurde mit einem Budget von rund 1,4 Millionen Euro untermauert. Im Mittelpunkt standen die Aus- und Weiterbildung sowie die Jugendförderung und Ehrungen, um die Ehrenamtlichen zu würdigen. "100.000 Kärntner sind ehrenamtlich in über 1.800 Vereinen tätig. Sie üben und proben freiwillig und machen unsere Volkskultur erlebbar. Das wollen wir unterstützen und belohnen", so Benger.

Orgelförderung

Der Brauchtumsreferent brachte heute einen Bericht zum Jahr des Brauchtums 2017 ein. Das Schwerpunktjahr endet mit einer neuen Orgelförderung, um die kirchenmusikalische Kultur des Landes zu erhalten oder zu sanieren. "Es ist unsere Verpflichtung, diesen christlichen Reichtum zu schützen und zu bewahren. Mit der Förderung wollen wir eine über Jahrhunderte gewachsene kulturelle Ausdrucksform erhalten", so Benger.

50.000 Euro Pilotphase

"Der Bedarf ist groß, die Kosten einer Orgel-Sanierung sind hoch", so Benger hin. Im Topf liegen fürs erste 50.000 Euro. Die Sanierungs-Projekte sollen jetzt von Seiten der Kirche und den Pfarren ausgearbeitet werden. Die 50.000 Euro sind laut Benger als Pilotphase zu sehen.  10 Prozent der Gesamtsanierungskosten würden unterstützt, gedeckelt mit 10.000 Euro. Als Voraussetzung gilt, dass die Orgel in Gebrauch ist und ein qualifiziertes Orgelbau-Unternehmen mit den Sanierungsarbeiten beauftragt wird.
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