Krankmacher Arbeit - Wenn der Job zur Tretmühle wird

Es stellt sich mir die Frage, warum es jetzt in Österreich eine Steigerung an Krankenständen mit körperlichen sowie auch psychischen Leiden gibt.

Wir haben alle doch die Erfahrung gemacht, dass besonders an Tagen wie Muttertag, Valentin und Weihnachten die Arbeitsbelastung enorm ansteigt. Diese Anforderungen werden nicht nur von Seiten des Arbeitsgebers, sondern meiner Meinung nach auch ganz besonders von den Kunden an die Arbeitnehmer gestellt. Heutzutage ist es sehr schwierig, den Kundenwünschen immer gerecht zu werden, zumal ich sehr oft bei einem Verkaufsgespräch mit der Unzufriedenheit und dem Stress, den die Kunden in ihrer Arbeitswelt verspüren, konfrontiert werde. Doch dazu muss ich sagen, dass es zwar an diesen „Stoßzeiten“ keine Möglichkeit gibt ohne Mehrarbeit oder Überstunden auszukommen, doch in den „Zwischenzeiten“ sicherlich jedem die Möglichkeit gegeben wird, wieder Kraft zu tanken und sich von den stressigen Tagen ein wenig zu erholen. Für mich ist besonders entscheidend, dass einer körperlichen und psychischen Belastung durch einen privaten Ausgleich entgegen gewirkt werden kann.

Einerseits muss ich anmerken, dass die Wirtschaft nicht nur in den letzten Jahren die Anforderungen an die Arbeitnehmer so derart in die Höhe getrieben hat, sondern dass andererseits bereits in den Jahren zuvor die Arbeitnehmer bereits Stresssituationen ausgesetzt waren und demzufolge auch körperlich und seelisch unter den Arbeitsbelastungen litten. Doch erschreckend ist nur, dass sich der Trend abzeichnet, noch früher in Krankenstand zu gehen, und somit das bereits jetzt schon angeschlagene Gesundheitssystem noch mehr belastet wird.

Mein Vorschlag wäre, dass das Gesundheitswesen vermehrtes Augenmerk in die arbeitsmedizinische Vorsorge, Mitarbeitermotivation und Arbeitsplatz-sicherheit legt, um die Krankenstände zu minimieren und somit den Arbeitnehmern das Gefühl genommen wird „sich in einer arbeitstechnischen Tretmühle“ zu befinden und dem Arbeitsalltag entfliehen zu müssen.

Autor:

Silvia Auer aus Landeck

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