Venet - Schritt nach vorne und nicht zurück

Siggi Geiger, Wolfgang Jörg, Werner Millinger, Thomas Hittler und Peter Vöhl mit "ihrem" Berg, dem Venet im Hintergrund.
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  • Siggi Geiger, Wolfgang Jörg, Werner Millinger, Thomas Hittler und Peter Vöhl mit "ihrem" Berg, dem Venet im Hintergrund.
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LANDECK (jota). "Der Berg hat großes Potential, setzten wir ihn ins richtige Licht", diese Botschaft vermittelten die Verantwortlichen der Venet Bergbahnen AG mit Aufsichtsratsvorsitzendem Thomas Hittler und den Vorständen Bgm. Wolfgang Jörg, Bgm. Siegmund Geiger sowie Vbgm. Peter Vöhl bei der Vorstellung des neuen Vorstandes Werner Millinger.
"Wir wollen nach vorne und nicht zurück", sind sich die Verantwortlichen rund um den Venet einig. "Schließung ist kein Thema!" Nur möchte man den Venet jetzt in professionelle Hänge geben. 
Mit dem 52-jährigen Werner Millinger aus Mötz gibt es einen Vorstand, der die Geschicke der Bahnen leiten wird. Der dreifache Familienvater hat konkrete Vorstellungen und Pläne, wie es mit dem Berg weitergehen soll. "Beispielsweise in den Bereichen Action und Adrenalin, Naturgenuss, Familie und Gastronomie sollen - mit Vorbehalt der Zustimmung der finanziellen Gremien - Optimierungsmaßnahmen gesetzt werden", erklärt Millinger, der Besucher- sowie Einnahmenssteigerungen forciert.
Barrierefreiheit mit 360 Grad-Rundumblick seien genauso zu vermarkten wie eventuell neue Freeride-Areale. Die Sommersaison soll verlängert werden und ebenso wie im Winter neue Highlights bekommen. Ein Ganzjahresangebot wird angestrebt.
Millinger sieht auch viele Möglichkeiten im Bereich von Veranstaltungen. Ein Bluatschink-Konzert mit Familienfest ist für den 30. Juni geplant, Hüttenkrimis oder wöchentliche Veranstaltungen sollen ebenfalls forciert werden. "Der Berg als Hochzeitslocation noch stärker bekannt gemacht werden!"
Insgesamt sollen in den nächsten fünf Jahren 2,5 Mio. Euro investiert werden. Für 2018 sind im Budget von Landeck 150.000 Euro und von Zams 120.000 Euro vorgesehen. "Das Geld wird investiert", so Bgm. Wolfgang Jörg und Bgm. Siggi Geiger. Um Förderungen werde ebenfalls angesucht.
"Der Vent ist eine Nische, wir müssen die Vorteile, die unser Berg hat, nutzen und dies in den Vordergrund stellen", sind alle überzeugt. "Eine Konkurrenz mit großen Schigebieten hat keinen Sinn!"
Wenn die Attraktivität für Einheimische steige, würden auch mehr Gäste angesprochen.
Pistentourengeher sollen genauso ein Thema werden wie Naturgenießer. "Gerade im Winter ist der Venet staufrei in fünf Minuten Fußmarsch vom Zugbahnhof zu erreichen", so Millinger, der viele Ideen bereits auf Papier gebracht habe, aber noch zurückhaltend reagiert.
Millinger wird den Betrieb alleine leiten, die derzeitigen Vorstände, die ihre Funktion ehrenamtlich ausgeübt haben, werden sich bei der nächsten Jahreshauptversammlung zurückziehen und in den Aufsichtsrat wechseln.
"Uns gefällt, dass Werner Millinger nur so vor Ideen sprüht und aus dem Metier stammt!", so die Bürgermeister von Landeck und Zams. Millinger kommt ursprünglich aus dem Bereich der Elektrotechnik, wuchs ins Seilbahngeschäft hinein und war zuletzt als Geschäfstführer der Muttereralmbahn tätig. In seinem Fünf-Jahresvertrag will er Ansprechpartner für Behörden oder Gemeinden und vor allem für die Mitarbeiter sein. "Viele Bereiche haben schon gut funktioniert, zukünftig möchten wir auch bereichsübergreifend besser zusammenarbeiten, was zB die Gastronomie und die Bahnen betrifft!". Ganzjahresarbeitsplätze sollten, wenn möglich, verstärkt geschafft werden.
"Mein persönliches Ziel ist es, dass der Venet das wird, was er sein kann!", erklärt Millinger abschließend und ergänzt: "Das ist natürlich von allen Beteiligten abhängig!"

Autor:

Dr. Johanna Tamerl aus Landeck

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