Wetterinformationssystem für Tiroler Gemeinden

Präsentierten das neue Wetterinformationssystem: Marcel Innerkofler (Leiter Landeswarnzentrale), Sicherheitsreferent LHStv. Josef Geisler, Susi Lentner (ZAMG), Bettina Wengler (Vorstand-Stellv. Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz) und Manfred Bauer (Leiter ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck).
  • Präsentierten das neue Wetterinformationssystem: Marcel Innerkofler (Leiter Landeswarnzentrale), Sicherheitsreferent LHStv. Josef Geisler, Susi Lentner (ZAMG), Bettina Wengler (Vorstand-Stellv. Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz) und Manfred Bauer (Leiter ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck).
  • Foto: Land Tirol/Blösl
  • hochgeladen von Othmar Kolp

BEZIRK. Für eine verbesserte Wetterinformation im Fall von intensiven Wetterverläufen hat das Land Tirol - basierend auf einem Beschluss der Tiroler Landesregierung - die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Wetterdienststelle innsbruck, mit der Erstellung eines Webportals für EntscheidungsträgerInnen in den Tiroler Gemeinden beauftragt:
Bei einer Informationsveranstaltung im Landhaus in Innsbruck wurde BürgermeisterInnen, Feuerwehrkommandanten und Katastrophenschutzbeauftragten jetzt das INCA-Wetterportal samt möglichen Wetter-SMS vorgestellt.
„Der vergangene Sommer 2012 war von einer Häufung von Unwettern mit vermehrten Murenabgängen und Hangrutschungen geprägt. Um den Verantwortlichen auf Gemeindeebene bessere Entscheidungsgrundlagen für das Setzen von Maßnahmen vor einem derartigen Ereignis anzubieten, haben wir im Februar 2013 bei der ZAMG ein Wetterinformationssystem in Auftrag gegeben, das auch kleinräumige Vorhersagen ermöglicht“, betont LHStv Josef Geisler. „Die Bedeutung derartiger Vorhersagemöglichkeiten hat uns gerade die Hochwasserkatastrophe im Tiroler Unterland wieder vor Augen geführt.“

Infos für 1.400 EntscheidungsträgerInnen in ganz Tirol

Dieses Informationssystem wird etwa 1.400 EntscheidungsträgerInnen in den 297 Gemeinden Tirols zugänglich gemacht – je zwei Vertretern der Gemeinden und zwei Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr sowie noch rund 50 Abschnitts- und Bezirksfeuerwehrkommandanten.
„Die ZAMG informiert mittels SMS und E-Mail über schwierige Wettersituationen bei Regen, Schnee, Sturm und Gewitter mit möglichem Hagel. Um eine Überinformation geringstmöglich zu halten, werden diese Wetterinformationen auf die für die Schäden hauptsächlich relevanten ‚orangen‘ und ‚roten‘ Unwetterinformationen beschränkt“, beschreibt Marcel Innerkofler, Leiter der Landeswarnzentrale, den Informationsverlauf.

Neues Wettervorhersagetool INCA

.„Das Wettervorhersagetool INCA (Integrated Nowcasting through Comprehensive Analysis) ist ein von der ZAMG entwickeltes, gut verständliches und leicht handzuhabendes Vorhersageprodukt für die jeweils kommenden Minuten und Stunden“, erklärt Manfred Bauer, Leiter der Wetterdienststelle Innsbruck der ZAMG. Auf einem Raster von 1x1 Kilometer werden die verschiedenen meteorologischen Messgrößen wie Niederschlag, Temperatur, Feuchte, Wind und Bewölkung alle fünf Minuten ausgewertet und für die folgenden Stunden vorhergesagt. Mit einbezogen wird auch die Topographie des Vorhersagegebiets. So wird auch die Vorhersage für kleinräumige Alpentäler ermöglicht.

Kurzfristvorhersage möglich

Bauer: „Die große Stärke von INCA liegt insbesondere in der Kurzfristvorhersage, da aktuelle Beobachtungsdaten direkt in die Berechnung einfließen können.“ Die für INCA charakteristische, hohe räumliche Auflösung von 1x1 Kilometer ermöglicht das Einbeziehen aktueller Messdaten von konventionellen Wetter-Bodenstationen, als auch die Verwendung von Satelliten- und Niederschlagsradardaten.

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