Update Straßensperre
Zeitweise Totalsperre der L 312 Hochgallmiggstraße
- Sperr der L 312 Hochgallmiggstraße: zeitweise Totalsperren geplant.
- Foto: Othmar Kolp
- hochgeladen von Othmar Kolp
Nach ersten umfangreichen Sicherungsarbeiten kann die Hochgallmiggstraße vorläufig wieder für den Verkehr freigegeben werden. Während den weiteren notwendigen Sanierungsarbeiten muss die Straße jedoch zu einzelnen Zeitfenstern neuerlich für den Verkehr gesperrt werden.
HOCHGALLMIGG. Ab Samstag, 3. Juni, ist die Straße voraussichtlich für zwei Wochen ohne Einschränkungen geöffnet. Im Anschluss daran kommt es ab Mitte Juni voraussichtlich für zwei Wochen zu einer weiteren zeitweisen Totalsperre der Hochgallmiggstraße. Sobald die weitere Sperre genau abgeschätzt werden kann, erfolgt ein weiteres Update.
Volle Straßensperre an folgenden Tagen
- Dienstag, 23. Mai bis Freitag 26. Mai von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr bzw. von 14 Uhr bis 17 Uhr
- Dienstag, 30. Mai bis Freitag, 2. Juni 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr bzw. von 14 Uhr bis 17 Uhr
Update zur Sperre auf der L 312 Hochgallmiggstraße
Drohender Hangrutsch: Umfangreiche Sicherungsmaßnahmen notwendig
Nach Fertigstellung der Hochleistungsvernetzung erfolgt erneute Begutachtung der Landesgeologie.
Aufgrund eines Felssturzes und drohenden Hangrutsches musste die L 312 Hochgallmiggstraße in der Gemeinde Fließ (Bezirk Landeck) vor zwei Wochen für den Verkehr gesperrt werden (mehr Infos dazu hier: Pressemitteilung des Landes). Um die Straße wieder für den Verkehr freigeben zu können und ein sicheres Befahren bestmöglich zu gewährleisten, sind umfangreiche Sicherungsmaßnahmen notwendig. Aktuell wird unter Hochdruck an der Errichtung einer Hochleistungsvernetzung zur Hangsicherung gearbeitet. Im Anschluss an die Fertigstellung erfolgt eine neuerliche Begutachtung und Lagebeurteilung seitens der Landesgeologie.
„Zur Sicherung der L 312 Hochgallmiggstraße ist sowohl die Anbringung starker Netze zur Hangsicherung, sogenannter Hochleistungsnetze, im unmittelbaren Anbruchgebiet auf einer Fläche von rund 1.500 Quadratmeter als auch die Herstellung eines 72 Meter langen Steinschlagschutzzaunes erforderlich. Derzeit werden von einer Spezialtiefbaufirma die Anker für die Hochleistungsvernetzung gebohrt. Bei planmäßigen Bauvorschritt ist damit zu rechnen, dass diese Vernetzung in ein bis zwei Wochen hergestellt ist“,
informiert Johannes Monz vom Baubezirksamt Imst.
Nach Fertigstellung der ersten Sicherungsmaßnahmen in Form der Hochleistungsvernetzung wird die Lage seitens der Landesgeologie erneut begutachtet und hinsichtlich einer möglichen temporären Verkehrsfreigabe evaluiert. Eine generelle Öffnung der Straße kann voraussichtlich erst nach Abschluss aller Sicherungsmaßnahmen erfolgen. Eine lokale Umleitungsmöglichkeit über einen Forstweg ist weiterhin gegeben – aufgrund der anhaltenden Niederschläge wird empfohlen, den Forstweg nur mit geländetauglichen Fahrzeugen zu befahren. „Wir sind bemüht, die Verkehrsbehinderungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden steht jedoch stets an erster Stelle“, so Monz abschließend.
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