Gesundheitsamt Wolfsberg
Grippeimpfung derzeit nur für über 60-Jährige

Gut geschützt durch die kalte Jahreszeit: Neben einfachen Hygienemaßnahmen sollte auch der persönliche Impfschutz regelmäßig überprüft werden. | Foto: AdobeStock/terovesalainen
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  • Gut geschützt durch die kalte Jahreszeit: Neben einfachen Hygienemaßnahmen sollte auch der persönliche Impfschutz regelmäßig überprüft werden.
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Mit den kühleren Monaten steigt auch das Risiko für Erkältungen und andere Infektionen. Wer einige einfache Hygieneregeln beachtet und seinen Impfschutz überprüft, kann sich und andere schützen. Grippeimpfstoffe für über 60-Jährige werden aktuell am Gesundheitsamt Wolfsberg angeboten, für die weiteren Zielgruppen gibt es derzeit keine verfügbaren Grippeimpfungen.

WOLFSBERG. Im Herbst rücken die Impfungen gegen Influenza, Covid-19 und RSV in den Mittelpunkt. Am Gesundheitsamt Wolfsberg ist die Grippeimpfung derzeit allerdings nur für Personen über 60 Jahren verfügbar. Für die weiteren Zielgruppen ist aktuell kein Impfstoff vorhanden. Wann die nächste Lieferung eintrifft, ist noch nicht bekannt.

Gürtelrose-Impfstoff lagernd

Eine aktuelle Information aus dem Gesundheitsamt betrifft auch die Gürtelrose-Impfung. Während zuletzt vielfach über Lieferengpässe berichtet wurde, ist in Wolfsberg derzeit ausreichend Impfstoff vorhanden. Die Impfung ist für Personen ab 60 Jahren sowie für bestimmte Risikogruppen ab 18 Jahren kostenlos. Bei einer medizinischen Indikation unter 60 Jahren ist ein entsprechender Nachweis erforderlich. Die Impfung besteht aus zwei Teilimpfungen im Abstand von zwei bis sechs Monaten.

Die Wolfsberger Amtsärztin, Brigitte Neubauer, impft derzeit über 60-Jährige gegen Grippe - für die weiteren Zielgruppen gibt es derzeit einen Lieferengpass bei Grippeimpfstoffen. | Foto: Privat
  • Die Wolfsberger Amtsärztin, Brigitte Neubauer, impft derzeit über 60-Jährige gegen Grippe - für die weiteren Zielgruppen gibt es derzeit einen Lieferengpass bei Grippeimpfstoffen.
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Auch der Impfstatus gegen Pneumokokken, FSME sowie Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten und Kinderlähmung sollte regelmäßig überprüft werden. Impfungen zählen zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen und können das Risiko schwerer Krankheitsverläufe deutlich reduzieren. Besonders relevant ist ein guter Impfschutz für ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere und Personen mit chronischen Erkrankungen oder geschwächtem Immunsystem.

Impfungen nach dem österreichischen Impfplan und persönliche Beratungen sind am Gesundheitsamt Wolfsberg jeden Dienstag von 8 bis 11.30 Uhr ohne Termin möglich. Weitere Termine können telefonisch unter 050536/66272 vereinbart werden. Mitzubringen sind die e-card und der Impfpass. Die Grippeimpfung ist zu folgenden Terminen auch in den jeweiligen Gemeinden möglich:

  • Gemeinde Reichenfels: 9.11.2026 von 13.30 Uhr bis 14.00 Uhr
  • Gemeinde Bad St. Leonhard: 9.11.2026 von 14.30 Uhr bis 15.00 Uhr
  • Gemeinde Preitenegg: 11.11.2026 von 13.30 Uhr bis 14.00 Uhr
  • Gemeinde Frantschach-St. Gertraud: 11.11.2026 von 14.30 Uhr bis 15.00 Uhr
  • Gemeinde Lavamünd: 12.11.2026 von 13.30 Uhr bis 14.00 Uhr
  • Gemeinde St. Georgen: 12.11.2026 von 14.30 Uhr bis 15.00 Uhr
  • Gemeinde St. Paul: 16.11.2026 von 13.30 Uhr bis 14.00 Uhr
  • Gemeinde St. Andrä: 14.30 Uhr bis 15.00 Uhr

Hände waschen und richtig lüften

Neben dem Impfschutz helfen einfache Hygienemaßnahmen, die Übertragung von Krankheitserregern zu reduzieren. Wenn die Tage kürzer und die Temperaturen niedriger werden, verbringen viele Menschen mehr Zeit in Innenräumen. Erkältungsviren werden unter anderem beim Husten, Niesen, Sprechen oder Singen übertragen. Auch über Hände und häufig berührte Oberflächen können Erreger weitergegeben werden.

Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife gehört daher zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen. Besonders nach dem Nachhausekommen, dem Einkaufen, vor dem Essen sowie nach dem Husten oder Niesen sollte darauf geachtet werden. Bei der Husten- und Niesetikette gilt: Statt in die Hände sollte man in ein Taschentuch oder in die Armbeuge husten und niesen.

Ebenso wichtig ist regelmäßiges Lüften. Mehrmals täglich weit geöffnete Fenster senken die Konzentration von Viren in der Raumluft. Wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, etwa in Schulen, Kindergärten oder Büros, können zusätzlich Abstandhalten und das Tragen einer Maske das Ansteckungsrisiko reduzieren. Wer krank ist, sollte nach Möglichkeit zu Hause bleiben und Kontakte zu anderen einschränken.

Bewegung und ausreichend Schlaf

Auch der Lebensstil trägt dazu bei, gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung unterstützen den Körper. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr hilft, die Schleimhäute feucht zu halten. Auf Rauchen und größere Mengen Alkohol sollte möglichst verzichtet werden.

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