3.600 Teilnehmer
Bürgerbeteiligung in der Leopoldstadt für Taborstraße ist abgeschlossen
- Ob Klein oder groß: Für die Umgestaltung der Taborstraße wurden von 3.600 Personen Ideen gesammelt.
- Foto: GB*
- hochgeladen von Luca Arztmann
"Wie stellen Sie sich die Zukunft der Taborstraße vor?". Unter dieser Leitfrage wurden seit Mitte April von 3.600 Personen Ideen und Vorschläge für eine Umgestaltung eingeholt. Die Befragung ist abgeschlossen, im Herbst sollen bereits erste Pläne präsentiert werden.
WIEN/LEOPOLDSTADT. Im kommenden Jahr wollen die Wiener Linien die Gleise in der Taborstraße erneuern. Die Stadt Wien und der Bezirk sehen darin eine Chance: Wenn schon Baustelle, dann soll auch die Umgebung umgestaltet werden. Im Sinne einer Bürgerbeteiligung wurden dafür in den vergangenen 3,5 Monaten Ideen von den Bezirksbewohnerinnen und -bewohnern eingeholt.
Kürzlich endete die Online-Umfrage, die fünf Vor-Ort-Termine sind ebenfalls erledigt. Insgesamt haben laut der Bezirksvorstehung rund 3.600 Personen online und analog ihre Ideen für eine neue Taborstraße eingebracht. Dabei seien Themen wie Verkehr, Barrierefreiheit, Grünraum und Aufenthaltsqualität im Mittelpunkt gestanden, heißt es pauschal.
Planpräsentation im Herbst
Mit mehr oder weniger sieben Fragen versuchte man herauszufinden, wie die Taborstraße in ihrem aktuellen Zustand wahrgenommen wird und was sich in Zukunft verbessern soll. Alle Antworten, teilweise wurden die Fragen offen gestellt, werden nun von der Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*) sowie den zuständigen Magistratsstellen ausgearbeitet.
Bereits im Herbst 2026 sollen erste Zwischenergebnisse präsentiert werden. Bis es so weit ist, werden die Vorschläge aus der Bevölkerung auf ihre Umsetzbarkeit abgeklopft. Bei der Präsentation wird erneut die Meinung der Bezirksbewohnerinnen und -bewohner eingeholt und in weiterer Folge in die schlussendliche Planung eingearbeitet.
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