Josef Pühringer: „Nur den Pflegeregress aufzuheben ist zu wenig“

Josef Pühringer gibt private Einblicke.
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Das erste Weihnachtsfest abseits der Funktion des Landesvaters stand vor der Tür. Wie fühlte es sich an? Josef Pühringer:

Es fühlte sich sehr gut an, denn die Übergabe hat bestens geklappt und es geht in Oberösterreich sehr gut weiter. Außerdem ist die Last der Verantwortung nicht mehr auf meinen Schultern, deshalb konnte man natürlich auch mit mehr Gelassenheit und innerer Ruhe Feste wie Weihnachten feiern.

Wie viele Termine nahmen Sie in der besinnlichen Zeit vor Weihnachten als Landesobmann des OÖ Seniorenbundes wahr?

Der Oberösterreichische Seniorenbund hat zirka 430 Ortsgruppen, diese haben alle sehr schöne Weihnachtsveranstaltungen – Weihnachtsfeiern, Konzerte, besinnliche Stunden…. – Veranstaltungen, an denen ich gerne teilnahm. Das ist keine Last, sondern ein Vergnügen, so zu erleben, wie die Gemeinschaft lebt, wie stark der OÖ Seniorenbund ist. Außerdem sind es qualitätsvoll gestaltete, besinnliche Stunden, die ich genoss.

Wie verbrachten Sie den 24. Dezember?

Am Vormittag machte ich einen ausgedehnten Spaziergang in den Traunauen. Am Nachmittag werde ich am Hörertelefon bei „Licht ins Dunkel“ sitzen und darf eine Spende des OÖ Seniorenbundes übergeben, die unsere Mitglieder beim traditionellen Weihnachtskonzert im Brucknerhaus gespendet haben. Abends feiern wir im Kreise unserer Familie das Weihnachtsfest und gehen anschließend zur Christmette.

Türkis/Blau: Was kann die ältere Generation im kommenden Jahr von der Landes- und Bundespolitik erwarten?

Das Entscheidende ist, dass im kommenden Jahr für die noch offenen Fragen bei der Pflege Lösungen gefunden werden. Nur den Pflegeregress aufzuheben ist zu wenig, wir brauchen ein gesamtes Pflegepaket. Es muss folgende Punkte unbedingt beinhalten: Vorsorge, damit es immer genügend qualifizierte Pflege gibt, Qualitätszertifikat für die Vermittlungsagenturen, Ausbauplan für die stationäre Pflege, Vorsorge für Hospiz und Palliativ und natürlich eine langfristige Finanzierung.

Darüber hinaus geht es auch um die Fragen der Werthaltigkeit der Pensionen, insbesondere der 80 % Kleinpensionen.

Welche Erwartungen und Wünsche haben Sie für 2018?

Vor allem Gesundheit für meine Familie und für mich – für unser Land, dass wir von Naturkatastrophen verschont bleiben und ein friedvolles Jahr 2018 möglichst weltweit erleben.

Was kommt bei der Familie Pühringer zu Weihachten auf den Tisch?

Am Heiligen Abend gibt es Bratwürstel und natürlich einen guten Weihnachtskarpfen.
Meine große Leidenschaft aber sind die selbstgemachten Weihnachtskekse, die mir alle Jahre Zusatzkilo bescheren.

Abschluss:

Ich wünsche den Leserinnen und Lesern der Bezirksrundschau ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2018!

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