HBLW-Landwiedstraße ist ab sofort "Respekt-Schule"

Respekt wird an der HBLW Landwiedstraße groß geschrieben.
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  • Foto: HBLW Landwiedstraße
  • hochgeladen von Nina Meißl

Mobbing ist an Schulen in Zeiten von Handy und Internet ein oft unterschätztes Problem. Die Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HBLW) in der Landwiedstraße wollte dieser Herausforderung möglichst früh begegnen. Die ersten Fachschul-Klassen des vergangenen Schuljahres haben sich intensiv mit dem Thema befasst.

Eltern, Kinder und Lehrer eingebunden

Ins Projekt "respect@school" waren alle Schulpartner eingebunden. Es fanden Vorträge für Eltern statt, es gab Workshops zum Thema "Mobbing", die Klassen- und Schulsprecher-Wahlen wurden gemeinsam mit den Peers der Schule vorbereitet und für die Pädagogen wurden mehrere Fortbildungsveranstaltungen und Teamtage abgehalten. "Wir haben sehr intensiv und produktiv am Thema gearbeitet und es ist uns gelungen, die Wichtigkeit des Themas bei allen bewusst zu machen. Vor allem aber konnten wir das Miteinander in den Klassen stärken und wichtige Impulse für unsere weitere Arbeit erhalten", zeigt sich Direktorin Elisabeth Vormayr mit dem Verlauf des Projekts zufrieden.

Zertifikat wurde verliehen

Am 10. April fand im Festsaal der Schule der offizielle Projektabschluss statt. Nach der musikalischen Eröffnung folgte ein Rückblick auf die Arbeit der letzten zwei Jahre durch die Direktorin der Schule und den Leiter der Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der Kinder- und Jugendanwaltschaft, Rupert Herzog. Mit der Zertifikatsüberreichung durch Landesrätin Birgit Gerstorfer und der Kinder- und Jugendanwältin des Landes OÖ, Christine Winkler-Kirchberger, wurde der HBLW offiziell bestätigt, dass sie eine „Respekt-Schule“ ist, in der das Miteinander eine wichtige Rolle spielt und eine Kultur des Eingreifens und der Verantwortungsübernahme gefördert wird.

Kindgerechte Schule

respect@school ist ein vom Land Oberösterreich zertifiziertes und unterstütztes Angebot der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. Es ist für die Schulen kostenlos. Gerstorfer hob bei der Zertifikatsverleihung die Bedeutung dieses Programmes zur Stärkung der sozialen Kompetenzen hervor: „Mobbing und Gewalt lassen sich nicht gänzlich ausschließen, wir können aber die Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit bedeutend reduzieren. Voraussetzung dafür ist ein respektvoller Umgang miteinander, Wissensvermittlung und Persönlichkeitsentwicklung sowie gleiche Chancen für alle". Für Winkler-Kirchberger trägt respect@school wesentlich zu einer kindgerechten Welt und Schule bei: „Mobbing und Gewalt verursachen tiefes und nachhaltig wirkendes Leid. Es zerstört das Vertrauen in zwischenmenschliche Beziehungen. Es isoliert und macht krank. Und es wird immer noch verharmlost. respect@school wirkt dem entgegen."

Die 2CFW, eine zweite Fachschulklasse, gestaltete den kulturellen Abschluss im Festsaal. Sie setzte sich in kritischer und kreativer Weise mit dem Begriff „Respekt“ auseinander. Die Bühnencollage fand beim Publikum aus Schülern, Eltern, Lehrern und den anwesenden Festgästen großen Anklang.

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