Proges zieht Bilanz
Nachbarschaftsaktivitäten im Franckviertel haben sich bewährt

Die Initiative „Franckviertel wird bunt“ plant bereits eine Fortführung der Stromkasten-Aktion und eventuelle Nachfolgeprojekte.
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  • Die Initiative „Franckviertel wird bunt“ plant bereits eine Fortführung der Stromkasten-Aktion und eventuelle Nachfolgeprojekte.
  • Foto: Proges, Violetta Wakolbinger
  • hochgeladen von Christian Diabl

Eine positive Bilanz ziehen der Gesundheitsdienstleister Proges und Gesundheitsstadtrat Michael Raml über ein Stadtteilprojekt im Franckviertel, das die Menschen ermuntert hat, sich auszutauschen und ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten.
 

LINZ. "Es ist schön, wie sich das Viertel entwickelt hat und ich bin stolz ein Teil davon zu sein", sagt Anita König, die seit 40 Jahren im Franckviertel lebt. Das Potenzial ihres Grätzels nimmt sie aber erst so richtig wahr, seit sie beim Stadtteilprojekt von Proges aktiv ist. Das zieht nun Bilanz. Seit März 2018 ist der Gesundheitsdienstleister mit einem Büro für kommunikative und innovative Nachbarschaftsinitiativen (KOMM!) im Franckviertel vertreten. Es ist Anlaufstelle und Initiator von Projekten wie der Aktionsgruppe „Franckviertel wird bunt“, die etwa Stromkasten angemalt und damit ihr Lebensumfeld verschönert hat. Es gab und gibt Nachbarschaftscafés, die sich mit Themen wie Diabetes oder Herzgesundheit beschäftigen, Frauen-Gesundheitstreffs oder ein Stadtteil-Frühstück. Am Tag des Apfels wurden Äpfel im Viertel verteilt. Im Büro treffen sich Franckviertler zum gemeinsamen Nähen oder zum Schachspielen. Das Büro ist aber auch einfach nur da, wenn Bewohner das Bedürfnis haben, mit jemandem zu sprechen.


Gemeinsam aktiv werden

Letztlich geht es bei all den Aktivitäten um Gesundheitsprävention. Denn viele gesundheitliche Probleme, haben ihre Ursache dort, wo die Menschen ihren Lebensmittelpunkt haben: in der Nachbarschaft. Manche leiden unter Einsamkeit, anderen fehlt der Austausch, das Miteinander kommt zu kurz. Hier setzt das Projekt an, in dem es die Menschen ermutigt, sich zu treffen, auszutauschen und gemeinsam aktiv zu werden. "Die Bewohner haben eine kompetente Ansprechperson vor Ort, die aktive Menschen findet und zusammenbringt, sie bei Initiativen unterstützt und ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite steht", sagt Proges-Geschäftsführerin Doris Polzer. Nicole Wagner ist diese Ansprechperson und 20 Stunden pro Woche für die Franckviertler da. Die Nachbarschaftscafés gehen auch im Herbst weiter, immer am Dienstagnachmittag von 14.30 bis 16.30 Uhr. Ein besonderes Highlight ist der überdimensionale Adventkalender mit Geschichten aus dem Franckviertel, der von Bewohnern gefüllt wird, ab 1. Dezember am Brunnenplatz.


Projekt könnte weitergehen

Wie es mit dem Projekt weitergeht, ist noch nicht ganz klar. Vorerst konnte es mit Unterstützung der Stadt Linz noch bis in den Frühling verlängert werden. Sollte es wieder eine Förderung durch den Fonds Gesundes Österreich geben, wird sich auch die Stadt an einer Verlängerung beteiligen. "Mir sind solche Projekte sehr wichtig, weil Gesundheit und Wohlbefinden höchste Priorität haben und die Menschen so in ihrem direkten Lebensumfeld aktiv etwas dazu beitragen können", sagt Gesundheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ).

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