10.000 Quadratmeter Fläche
Ordensklinikum Linz feiert Dachgleiche von neuem Bauteil
- Der Krankenhausvorplatz im August 2025 zu Beginn der Hochbauphase.
- Foto: Ordensklinikum Linz
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Am Vorplatz des Ordensklinikums Linz Barmherzige Schwestern entsteht seit Februar 2025 der neue Bauteil M. Ein Jahr vor der planmäßigen Fertigstellung wurde bereits Dachgleiche gefeiert. Bis 2030 sind im Rahmen des Masterplans Bau umfangreiche Sanierungs- und Baumaßnahmen im gesamten Spital vorgesehen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 200 Millionen Euro, die vom Land OÖ und den Eigentümerinnen – der Vinzenz Gruppe und den Elisabethinen Linz-Wien – gemeinsam getragen werden. Der neue Bauteil M bietet ab September 2027 auf 10.000 Quadratmetern Platz für Bettenstationen, Ambulanzen, eine Tagesklinik sowie eine zentrale Eingangshalle mit Patient:innenservice. Insgesamt sollen zwei Drittel der Gebäudefläche des Klinikums strukturell erneuert werden.
LINZ. Ab September 2027 stehen im neuen Bauteil M rund 10.000 Quadratmeter auf acht oberirdischen und zwei unterirdischen Geschossen für Patientinnen und Patienten zur Verfügung. "Eine moderne Gesundheitsversorgung braucht moderne Strukturen. Deshalb schaffen wir mit dem neuen Bauteil M am Ordensklinikum Linz wichtige Voraussetzungen für eine moderne und patientenorientierte Versorgung. Eine Versorgung, auf die sich die Menschen im Notfall verlassen können", so Haberlander.
- Im September 2026, wurde die Dachgleiche des neuen Gebäudeteils erreicht.
- Foto: Ordensklinikum Linz
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Mehr Betten und Ambulanzen
Das Herzstück des Gebäudes bildet die neue Eingangshalle mit dem zentralen Patient:innenservice. Neben der Rettungszufahrt, die künftig direkt an die Zentrale Ambulante Erstaufnahme/Notfallambulanz angebunden ist, werden im neuen Bauteil mehrere Bettenstationen, Ambulanzen sowie eine Tagesklinik und eine Fahrradgarage für Mitarbeitende untergebracht.
Platz in der Innenstadtlage begrenzt
"Mit dem neuen Bauteil an der Seilerstätte nutzen wir die vorhandenen Platzverhältnisse optimal aus, die durch die Innenstadtlage sehr beschränkt sind. In dem neuen Gebäude werden Rochadeflächen für die Zeit des Umbaus und langfristig die dringend notwendigen Erweiterungsflächen geschaffen, um die Flächendefizite im Bestand auszugleichen", so Walter Kneidiger, Geschäftsführer des Ordensklinikums Linz.
Zentrale Ambulante Erstversorgung
Mit 29. Juni 2026 wurde ein weiteres großes Teilprojekt des Masterplans erfolgreich abgeschlossen. Nach zweijähriger Bauzeit ging die neue Zentrale Ambulante Erstversorgung (ZAE/Notfallambulanz) im Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern wieder an ihrem ursprünglichen Platz im Erdgeschoss des Kooperationsbaus in Betrieb.
- Bei der Begehung (v.l.): Betriebsdirektor Claus Hager, Pflegedirektorin Georgine Gattermayr, Ärztlicher Direktor Stefan Beyerlein, Geschäftsführer Walter Kneidinger, Gesundheitslandesrätin LH-Stv.in Christine Haberlander und Geschäftsführer Stefan Meusburger.
- Foto: Ordensklinikum Linz
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An Patientenströme angepasst
Um den wachsenden Patient:innen-Strömen weiterhin gerecht zu werden, stehen dort seit der umfassenden Umbauphase eine an die Frequenzen angepasste Anmelde- und Warteraumstruktur, elf Untersuchungs- und Behandlungskojen, drei Triagekojen, ein Schockraum und eine Großkoje zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es einen eigenen Infekt-Bereich, der sich von der restlichen ZAE abtrennen lässt, um die Patient:innen in Pandemiezeiten oder bei Infektionswellen zu schützen. Direkt angebunden an die neuen ZAE-Räumlichkeiten ist auch der Notarzt-Stützpunkt sowie die neu gestaltete Cafeteria.
Masterplan Bau
Insgesamt ist im Rahmen der baulichen Maßnahmen eine strukturelle Erneuerung von 60.000 Quadratmetern, das sind zwei Drittel der Gebäudefläche, vorgesehen. Zu den zentralen Ansätzen zählen der Neubau des Bauteils M am Krankenhausvorplatz, die Bereinigung der Ebenen der einzelnen Gebäudeteile, die Unterkellerung eines weiteren Bauteils, die Erneuerung der Haustechnik, die Schaffung der Möglichkeit der Kühlung der Stationen sowie die energetische Sanierung der Bausubstanz.
Das Land OÖ und die Eigentümerinnen des Ordensklinikums Linz, die Vinzenz Gruppe und die Elisabethinen Linz-Wien, investieren gemeinsam rund 200 Millionen Euro in die Weiterentwicklung der Patient:innenversorgung am Standort.
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