Sitzstufen, Aussichtsplattform & Ruhebereich
So soll das Urfahraner Donauufer zukünftig aussehen
- Drei zentrale Elemente prägen die neue Uferkante: Sitzstufen, eine Aussichtsplattform und ein Ruhebereich.
- Foto: Architekturkollektiv G.U.T.
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In der heutigen Sitzung des Stadtsenats wurde die Neugestaltung der Uferkante beim Urfahraner Marktgelände beschlossen. Die Arbeiten starten nach dem Herbstmarkt im Oktober. Insgesamt investiert die Stadt rund 1,7 Millionen Euro. Bereits vorab äußerte die Linzer VP Kritik an der "Provinzlösung", stimmte jedoch den Plänen zu.
LINZ. "Mit der neuen Uferkante attraktiveren wir einen Ort, an dem Menschen gern Zeit verbringen und einander begegnen", so Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ). Nach langen Diskussionen beginnt die Stadt Linz heuer im Herbst mit der Neugestaltung des Ufahraner Jahrmarktgeländes. In einem ersten Schritt soll das Ufer attraktiver werden. Bereits im April fiel der Entschluss dazu im Linzer Gemeinderat. Heute wurde die konkrete Umsetzung im Linzer Stadtsenat beschlossen.
- Die Sitzstufen ermöglichen einen direkten Zugang zum Wasser und bieten Platz zum Treffen oder Ausruhen.
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Drei zentrale Elemente geplant
Drei zentrale Elemente prägen die neue Uferkante: Sitzstufen, eine Aussichtsplattform und ein Ruhebereich. Die Sitzstufen ermöglichen einen direkten Zugang zum Wasser und bieten Platz zum Treffen oder Ausruhen. Die Aussichtsplattform eröffnet neue Blickwinkel auf die Donau. Der Ruhebereich lädt zum Entspannen ein. Farbige Markierungen verbinden die Bereiche und erleichtern die Orientierung. „Die Neugestaltung ist ein wichtiger erster Schritt, um das Donauufer aufzuwerten. Ziel ist es, diesen schönen Ort den Menschen zurückzugeben und ihn ganzjährig nutzbar zu machen", betont Stradträtin Eva Schobesberger (Grüne).
- Die Aussichtsplattform eröffnet neue Blickwinkel auf die Donau.
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Fertigstellung um Frühling 2027
Der Umbau startet nach dem Herbstmarkt am 19. Oktober. Bis zum Frühjahrsmarkt 2027 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Neben den neuen Aufenthaltsbereichen entstehen zusätzliche Sitzmöglichkeiten, Trinkbrunnen, Fahrradständer und bessere Zugänge zu den Anlegestellen. 13 großkronige Bäume wie Platanen, Grauerlen und Silberweiden werden gepflanzt, um mehr Grün und Schatten zu schaffen. Der bestehende Blocksteinwurf am Ufer sowie der Treppelweg, der Fahrradstreifen und die Anlegestellen bleiben erhalten.
- Der Ruhebereich lädt zum Entspannen ein.
- Foto: Architekturkollektiv G.U.T.
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Hajart kritisiert "Provinzlösung"
Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP) ist mit dem Resultat gar nicht zufrieden. „Das nun von Bürgermeister und Planungsreferent Prammer vorgelegte Projekt ist wieder nur eine Provinzlösung. Von der großen Vision ist nicht mehr viel übriggeblieben", äußerte sich Hajart bereits gestern vor der Sitzung in einer Presseaussendung. Für ihn gehen die Umbaumaßnahmen nicht weit genug, da laut ihm nur zehn Prozent des ein Kilometer langen Abschnitts zwischen Donaustrand in Alturfahr und dem Sportplatz neu gestaltet würden. Den Ausbauplänen werde man dennoch "als überfälligen ersten Schritt" zustimmen.
Als große Vision bringt Hajart erneut die Pläne zur Badebucht ins Spiel. (Anm.: diese wurden von Ex-Bürgermeister Klaus Luger bereits 2023 aus technischen und Kostengründen endgültig abgelehnt). Bereits vor drei Wochen heizte Hajart die Debatte erneut an, als er erste Planungsskizzen zur Entsiegelung des Jahrmarktgeländes öffentlich machte und scharf kritisierte. Auch diesen Plänen konnte der Vizebürgermeister wenig abgewinnen.
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