Stadtentwicklung
Entlang der Stadtbahn soll ein neuer Stadtteil entstehen

Markus Hein und Andreas Kleboth präsentieren die Pläne für den neuen Linzer Osten.
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Die städtebauliche Kommission hat sich mit dem Linzer Osten, vom Schlachthof bis zum Winterhafen, beschäftigt und eine Vision für einen neuen Stadtteil präsentiert. Dreh- und Angelpunkt soll die neue Linzer Stadtbahn sein.
 
LINZ. "Den letzten Baustein werden wir alle wohl nicht mehr erleben", zeigt Architekt Andreas Kleboth die Dimension des Vorhabens auf, das er gemeinsam mit Vizebürgermeister Markus Hein erstmals präsentiert hat. Entlang der neuen Stadtbahntrasse soll in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ein völlig neuer Stadtteil entstehen – mit einem zentralen Boulevard, Grünflächen, Gewerbe und bis zu 60 Meter hohen Häusern beiderseits. Dieses neue Zentrum soll die Innenstadt nach Osten erweitern und irgendwann mit der Hafen-City verbinden. Sie soll aber auch autark funktionieren und Wohnen, Arbeit und Freizeit in unmittelbarer Nähe ermöglichen. Eine zentrale Rolle nimmt dabei die Stadtbahn ein, die nicht nur über die Donau, sondern auch danach auf einer Brücke geführt werden soll. Darunter könnte laut Kleboth ein hochwertiger öffentlicher Raum entstehen. Die neue Infrastruktur begleitend soll ein Linienpark mit viel Grün und Parkerweiterungen in regelmäßigen Abständen entstehen. Außerdem soll diese Grünachse autofrei sein. 


Das "schönste Kind" der Kommission

Für Hein sind die Empfehlungen das "schönste Kind, das wir aus der städtebaulichen Kommission herausgebracht haben". Als städtebauliche Vision sollen sie künftigen Investoren zwischen der Donaulände und der Derfflingerstraße Orientierung geben. Instrumente zur Umsetzung sind die Flächenwidmungs- und Bebauungspläne, die nach und nach adaptiert werden sollen. Zur weiteren Planung empfiehlt die Kommission ein kooperatives Planungsverfahren mit allen Betroffenen und Beteiligten an einem Tisch. 


Ausgangspunkt Schlachthof-Areal

Unmittelbarer Anlass für die Beschäftigung der städtebaulichen Kommission mit diesem Teil der Stadt, ist die geplante Neugestaltung des Schlachthof-Areals. "Ein Schlachthof mitten in der Stadt ist nicht mehr zeitgemäß", sagt Hein. Das Areal soll nun der erste Mosaikstein in der Entwicklung des neuen Stadtteils sein. Aufgewertet werden soll etwa die denkmalgeschützte Fleischmarkthalle. Am liebsten hätte Hein darin einen regionalen Delikatessenmarkt, wie es ihn etwa in Barcelona gibt.

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