Cup-Wahnsinn mit schwarz-weißem Happy End
Titelverteidiger LASK kickt Ried furios nach Führung raus
- Sie sprangen, sie sange, sie jubelten: Die LASK-Kicker bewiesen nicht Moral, sondern auch Durchaltevermögen und durften am Ende völlig vedient den Einzug ins Viertelfinale jenes Bewerbes feiern, in dem sie aktueller Titelverteidiger sind.
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Der LASK stand im heißen OÖ-Derby gegen die SV Ried schon mit einem Bein im Cup-Aus – bis ein unglaublicher LASK-Minute-Hammer von Xavier Mbuyamba und eine ekstatische Verlängerung alles auf den Kopf stellten: Endstand 5:4 für die Linzer Athletiker.
LINZ. Vor 14000 Fans wurde die Raiffeisen Arena erneut zu einem schwarz-weißen Hexenkessel, in dem der LASK zwar von Anfang an klar das Kommando im Spiel übernommen hatte, aber plötzlich mit 0:2 im Rückstand lag. Doch die Elf von Didi Kühbauer zeigte unbändige Mentalität: Erst verkürzten João Tornich und Robert Ljubičić nach einer Ecke, ehe Abwehr-Hüne Xavier Mbuyamba in der 93. Minute mit einem absoluten Gewaltschuss aus 20 Metern das 3:3 erzielte und die Raiffeisen Arena komplett zum Beben brachte.
- Freud und Leid: Während Torschütze Samuel Adeniran und Florian Flecker zum Jubel abdrehen, versteht Rieds Tormann Andreas Leitner die Welt nicht mehr.
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Pure Eskalation: Verlängerung setzte Cup-Wahnsinn Krone auf
In der Verlängerung brachen alle Dämmer und die Emotionen kannten keinen Halt mehr: Der LASK dominierte, schürte die Rieder im eigenen Strafraum ein und belohne sich durch Moses Usor mit dem 4:3. Kurz darauf machte LASK-Sturmtank Samuel Adeniran mit einem Gewaltlauf von der Mittellinie alles klar. Das spätere 4:5 der Innviertler war nur reine Ergebniskosmetik. Für den Titelverteidiger war es ein unvergessliche Cup-Fight, der lange in Erinnerung bleibt. "Wir haben nie aufgegeben. Es war ein Sieg der Leidenschaft, ein Sieg der Arbeit. Wir hätten es uns mit mehr Effizienz leichter machen können", gab LASK-Trainer Didi Kühbauer nach der Partie zu bedenken.
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