Lenker war alkoholisiert
Über eine Stunde Zeitverlust nach Unfall auf der A1 – Auto überschlagen
- Der Fahrer verlor die Kontrolle über den Pkw. Er kam auf dem Dach zum Liegen.
- Foto: Fotokerschi
- hochgeladen von Julia Höllhuemer
Donnerstagfrüh sorgte ein Verkehrsunfall, der sich gegen 4.30 Uhr ereignete, zwischen dem Knoten Linz und Asten für Stau. Ein 24-jähriger Linzer war in Fahrtrichtung Wien unterwegs gewesen, bevor er im Bereich Ebelsberger Berg von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug des Alkoholisierten überschlug sich nach dem heftigen Aufprall gegen einen Anpralldämpfer. Der Zeitverlust für Pendlerinnen und Pendler betrug zum Teil mehr als eine Stunde. Laut ÖAMTC haben sich die Kolonnen wieder aufgelöst.
LINZ. Der 24-jährige Fahrzeuglenker war gegen 4.15 Uhr auf der A1 Westautobahn in Fahrtrichtung Wien unterwegs. Er kam im Bereich Ebelsberger Berg aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und fuhr am rechten Fahrbahnrand auf einen Anpralldämpfer auf, berichtete die Polizei. Durch die Wucht des heftigen Aufpralls überschlug sich der Pkw und kam schließlich schwer beschädigt auf dem Dach zum Liegen.
"Dabei wurden sogar der Motor und das Getriebe aus dem Fahrzeug gerissen. Fahrzeugteile und große Mengen an Betriebsmitteln verteilten sich über drei Fahrstreifen auf einer Länge von rund 150 Metern", heißt es in der Polizeimeldung.
1,22 Promille nachgewiesen
Der Lenker konnte sich selbstständig aus dem Unfallfahrzeug befreien und blieb weitgehend unverletzt. Ein durchgeführter Alkomattest ergab einen Wert von 1,22 Promille, der Führerschein wurde ihm noch an der Unfallstelle vorläufig abgenommen. Durch umhergeschleuderte Fahrzeugteile wurde zudem ein weiterer Pkw so schwer beschädigt, dass dieser nicht mehr fahrtüchtig war.
Starker Stau im Morgenverkehr
Der Stau erstreckte sich bis über den Knoten Haid auf die Welser Autobahn (A25). Auch auf der Mühlkreis Autobahn (A7) Richtung Knoten Linz betrug die Verzögerung über eine halbe Stunde. Laut ÖAMTC Stand wegen der Aufräumarbeiten rund vier Stunden lang nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, auch eine Kehrmaschine war im Einsatz, um die Ölspur zu binden.
Ausweichstrecken auch betroffen
Wegen des Zeitverlusts auf der A1 versuchten einige Pendlerinnen und Pendler auszuweichen, weshalb sich auch auf den Ausweichstrecken Staus bildeten. Von der Kolonnenbildung betroffen waren etwa die B1 (Wiener Straße) und die B139 (Kremstaler Straße) in Traun.
13 Kilometer Stau
Inzwischen haben sich die Kolonnen aufgelöst. "Zum Höhepunkt gab es um die 13 Kilometer Stau", so ein Sprecher des ÖAMTC. "Bis das Klärfahrzeug durch den Stau bis zur Ölspur gekommen ist, hat es sicher länger gedauert."
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