05.09.2014, 12:50 Uhr

Durchstarten ins neue Schuljahr!

Das Ende der Ferien naht! Schulbeginn ist für manche ein spannender Neubeginn für einige Schüler und Schülerinnen aber auch eine Krise, zurück in den alten Schultrott.

Damit der Schulbeginn gelingt, ist es wichtig, als Eltern von Anfang an eine positive Grundhaltung zur Schule und zum Lernen zu vermitteln. Die Schule ist grundsätzlich der Job der Kinder, die Eltern sollen unterstützen und wenn nötig vermitteln, Sicherheit und Struktur geben.

Ideal ist es schon am Beginn des Schuljahres, wenn der Stundenplan steht, einen verbindlichen Lern- und Hausübungsplan für die Woche aufzustellen. Ideal sind Lernphasen von 3 mal 30 Minuten täglich, wenn Schularbeiten oder Tests anstehen auch mehr. Pausen nicht vergessen. Wenn man fixe Zeiten für die Hausübung einplant, erspart man sich mitunter Diskussionen. Wenn die Pflicht erledigt ist, lässt sich auch die Freizeit unbeschwerter genießen.

Die Aufgabe der Eltern bei jüngeren Schülern sollte es sein, dafür zu sorgen, dass die Hausübung gemacht wird und evtl. eine Kontrolle, ob sie richtig gemacht wurde. Bei älteren Schülern sollten sich die Eltern immer mehr zurück ziehen und Rückhalt und Struktur geben, eine Kontrolle der Hausübung empfinden Pubertierende oft als Eingriff in ihre persönlichen Angelegenheiten.

Für berufstätige Eltern ist es oft schwer, den Kontakt zur Schule und zu den Lehrern zu halten. Dennoch wäre es wichtig, sich bei Elternsprechtagen blicken zu lassen oder zumindest telefonisch Kontakt zu halten. Das persönliche Gespräch kann manchmal Missverständnisse ausräumen. Meiner Erfahrung nach basieren viele Schüler-Lehrer-Konflikte auf Kommunikationsproblemen. Aus diesem Grund begrüße ich auch die Entwicklung, dass die Kinder beim Elternsprechtag dabei sein dürfen und sollen.
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