01.04.2017, 11:58 Uhr

Brand in einer Wohnung

LINZ. Durch einen Beamten der Polizei wurde am 1. April 2017 gemeinsam mit dem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle die Besichtigung des Brandobjektes durchgeführt. Auf Grund der vorliegenden Ermittlungsergebnisse am Brandort ist laut Auskunft des Sachverständigen das Vorliegen eines technischen Defektes an elektrischen Anlagen und Geräten als Brandursache ausgeschlossen. Ebenso sei jedenfalls auch ein technischer Defekt an der Gastherme im Badezimmer auszuschließen, da sich der Brandherd mit Sicherheit nicht im Badezimmer, sondern im nebenliegenden Atelierzimmer befand. Als vermutliche Brandursache gab der Brandsachverständige die Möglichkeit einer Selbstentzündung der im Atelierzimmer gelagerten Chemikalien bzw. der abgelegten mit Lösungsmitteln getränkten Lappen bekannt. Die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt.

In einer Wohnung eines Mehrparteienhauses in der Linzer Mozartstraße brach am Freitag, 31. März, kurz vor 8 Uhr ein Brand aus. Aus der Wohnung, die als Atelier genutzt wird, loderten bereits Flammen aus dem Fenster und die Fensterscheiben begangen zu bersten. Vorerst war nicht bekannt, ob sich noch Personen in der Wohnung befanden. Ein Betreten war jedoch aufgrund der massiven Rauchentwicklung nicht mehr möglich. Das gesamte Gebäude wurde evakuiert. Die Wohnungsinhaber, die das Feuer selbst bemerkt hatten, konnten sich selbst ins Freie retten. Sie wurden mit vermutlich leichten Verletzungen in das Kepler Uniklinikum Med Campus III gebracht.
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