Staukonzentration vor Sankt Michael wird jetzt evaluiert

Verkehrslandesrat Stefan Schnöll: "Wir sind mit den Lungauer Bürgermeistern vor Ort gut abgestimmt. Ziel der Maßnahme ist aber auch, den Ausweichverkehr von Golling bis Flachau zu unterbinden." (Archivbild)
  • Verkehrslandesrat Stefan Schnöll: "Wir sind mit den Lungauer Bürgermeistern vor Ort gut abgestimmt. Ziel der Maßnahme ist aber auch, den Ausweichverkehr von Golling bis Flachau zu unterbinden." (Archivbild)
  • hochgeladen von Peter J. Wieland

SANKT MICHAEL, SALZBURG. An den vergangenen beiden Samstagen (11. und am 18. August) wurde auf der A10 teilweise versucht, auf die Blockabfertigungen bei Golling, Flachau und Flachauwinkl zu verzichten und den Stau vor der Mautstelle St. Michael zu konzentrieren. Nach dem "positiven Auftakt" habe nun auch der zweite Testtag "den neu eingeschlagenen Weg in der Abwicklung des Urlauberreiseverkehrs auf der A10" bestätigt, wie das Büro von Verkehrslandesrat Stefan Schnöll gestern (19. August) verkündete.

Schnöll: "Ohne gröbere Probleme"

„Der Verkehr konnte ohne gröbere Probleme bei der Mautstelle St. Michael abgefertigt werden", konstatiert Schnöll. "In Abstimmung mit der Asfinag wurden noch Kleinigkeiten im Bereich der Fahrspuraufteilung an der Mautstelle adaptiert, so konnten auch diesen Samstag wieder nahezu 3.000 Fahrzeuge je Stunde die Mautstelle passieren."

Blockabfertigung musste kurz aktiviert werden

Lediglich am frühen Morgen habe man aufgrund der enormen Verkehrsmenge, die Richtung Süden unterwegs gewesen sei, im Bereich Flachauwinkel die Blockabfertigung kurzfristig aktivieren müssen. Danach sei der Verkehr aber den ganzen Tag ungehindert bis zur Mautstelle St. Michael durchgefahren. Das bestätige laut dem Büro Schnöll, dass die neue Regelung helfe.

Tauerntunnel stoße ab 2.800 Kfz pro Stunde an seine Grenzen

Der Spitzenwert sei im Bereich Ofenauer-/Hieflauertunnel mit 3.400 Fahrzeugen pro Stunde gemessen worden. Erste Beobachtungen zeigten, dass der Tauerntunnel mit einem Durchsatz von zirka 2.700 bis 2.800 Kraftfahrzeugen pro Stunde in Fahrtrichtung Villach an seine Leistungsgrenze stoße.

"Wir entscheiden gemeinsam"

Landesrat Schnöll zieht folgendes Fazit: „Der zweite Testtag bestätigt den neu eingeschlagenen Weg. Wir werden ab kommender Woche gemeinsam mit der Asfinag, den Einsatzorganisationen und den betroffenen Bürgermeistern die gemachten Erfahrungen evaluieren und diskutieren. Die Tests verliefen durchwegs positiv. Nach Vorliegen aller Testergebnisse, die von der Asfinag ausgewertet werden, entscheiden wir gemeinsam, wie es weitergeht. Wir sind mit den Lungauer Bürgermeistern vor Ort gut abgestimmt. Ziel der Maßnahme ist aber auch, den Ausweichverkehr von Golling bis Flachau zu unterbinden. Das funktioniert recht gut."

>> Lesen Sie zum Thema auch das: Sampl: "Kann sicher nicht ausschließlich zu Lasten des Lungaus gehen!"

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