Tierschutzvolksbegehren
Weil auch die Tiere eine Stimme brauchen

„Tiere sind fühlende Wesen. Sie sind von uns zu respektieren und zu schützen. Doch Millionen Tiere erhalten diesen Schutz nicht und leiden unermessliche Qualen. Wir wollen ihnen in Österreich eine starke Stimme geben. Um Tierleid zu beenden und Alternativen zu fördern, verlangen wir (verfassungs-)gesetzliche Änderungen vom Bundesgesetzgeber. Diese sollen heimische BäuerInnen stärken und sich positiv auf die Gesundheit, Umwelt und Klima und auf die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder auswirken“, so lautet der Wortlaut des Tierschutzvolksbegehrens laut der Homepage des Innenministeriums. (Symbolfoto)
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  • „Tiere sind fühlende Wesen. Sie sind von uns zu respektieren und zu schützen. Doch Millionen Tiere erhalten diesen Schutz nicht und leiden unermessliche Qualen. Wir wollen ihnen in Österreich eine starke Stimme geben. Um Tierleid zu beenden und Alternativen zu fördern, verlangen wir (verfassungs-)gesetzliche Änderungen vom Bundesgesetzgeber. Diese sollen heimische BäuerInnen stärken und sich positiv auf die Gesundheit, Umwelt und Klima und auf die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder auswirken“, so lautet der Wortlaut des Tierschutzvolksbegehrens laut der Homepage des Innenministeriums. (Symbolfoto)
  • Foto: Peter J. Wieland
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„Jede Stimme trägt dazu bei, dass dem Tierschutz endlich der Wert und die Beachtung zukommt, die er verdient“, betonten Kimbie Humer-Vogl, die Klubchefin der Grünen im Salzburger Landtag, und Volksbegehren-Initiator Sebastian Bohrn-Mena.

SALZBURG. Das Tierschutzvolksbegehren kann man von 18. bis 25. Jänner unterschreiben, worauf die Salzburger Grünen in einer aktuellen Aussendung hinweisen. Volksbegehren liegen bei allen Gemeindeämtern auf.

>> Informationen und Details zum Tierschutzvolksbegehren findest du auf der Internetseite des Bundesinnenministeriums unter diesem Link: Hier klicken und zur Seite gelangenDas Volksbegehren hat laut den dortigen Ausführungen folgenden Wortlaut: „Tiere sind fühlende Wesen. Sie sind von uns zu respektieren und zu schützen. Doch Millionen Tiere erhalten diesen Schutz nicht und leiden unermessliche Qualen. Wir wollen ihnen in Österreich eine starke Stimme geben. Um Tierleid zu beenden und Alternativen zu fördern, verlangen wir (verfassungs-)gesetzliche Änderungen vom Bundesgesetzgeber. Diese sollen heimische BäuerInnen stärken und sich positiv auf die Gesundheit, Umwelt und Klima und auf die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder auswirken.“

"Der Wettbewerb um das billigste Fleisch muss endlich stoppen. Das sollte uns das Ende des Tierleids wert sein.“
Kimbie Humer-Vogl, Klubchefin der Grünen im Salzburger Landtag

(Archivfoto) Die Landtagsabgeordnete Kimbie Humer-Vogl, Klubobfrau der Grünen im Salzburger Landtag.
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  • Foto: Peter J. Wieland
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„Das Tierschutzvolksbegehren ist eine der erfolgreichsten Initiativen in der Geschichte der Volksbegehren", sagt Landtagsabgeordnete Kimbie Humer-Vogl, die Klubchefin der Grünen im Salzburger Landtag. "Das zeigt, wie wichtig den Menschen dieses Thema ist“, ergänzt sie.  „Die Kernforderungen umfassen unter anderem auch eine Einschränkung von Langstrecken-Tiertransporten und ein Verbot des Exports von Kälbern“, erläutert Initiator Sebastian Bohrn-Mena in ebendieser Aussendung.

„Jede Stimme trägt dazu bei, dass dem Tierschutz endlich der Wert und die Beachtung zukommt, die er verdient.“
Kimbie Humer-Vogl und Sebastian Bohrn-Mena

Das Tierschutzvolksbegehren kann man von 18. bis 25. Jänner unterschreiben. Es liegt bei allen Gemeindeämtern – wie zum Beispiel hier im Rathaus Tamsweg – auf.
  • Das Tierschutzvolksbegehren kann man von 18. bis 25. Jänner unterschreiben. Es liegt bei allen Gemeindeämtern – wie zum Beispiel hier im Rathaus Tamsweg – auf.
  • Foto: Peter J. Wieland
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Gegen Tiertransporte starkmachen

„Wir Grüne setzen uns im Landtag und auf vielen anderen Ebenen seit langem dafür ein, dass der Tierschutz den Wert und die Beachtung bekommt, die er verdient“, sagt Kimbie Humer-Vogl „Jeden Tag werden Tiere kreuz und quer durch Österreich, die EU und darüber hinaus gekarrt. Die Tiere auf diesen Transporten leiden oftmals unter Durst, Enge und Angst“, so die Grünen-Abgeordnete, die die Forderungen von Bohrn-Mena unterstütze, wie sie betont: „Transporte sollen bis zum nächstgelegenen, geeigneten Schlachthof führen oder auf eine Höchstdauer von vier Stunden beschränkt werden. Exporte von Zuchttieren in Drittstaaten sollen außerdem an die Vorlage von Protokollen des Herdenaufbaus in den Zielstaaten geknüpft werden.“ Dieses hunderttausendfache Leid müsse endlich beendet werden. „Es gibt keinen vernünftigen Grund, der diese Tortur rechtfertigt“, so Humer-Vogl und der Initiator unisono.

Macht sich Österreich für den internationalen Tierschutz ausreichend stark?

"Wettbewerb um das billigste Fleisch stoppen!"

„Der Tiertransport verursacht nicht nur in Österreich immenses Tierleid", sagt Kimbie Humer-Vogl und fährt fort: "Wie engagierte Tierschützer aufgedeckt haben, sind zwei- bis vier Wochen alte Kälber auf ihren Transporten unerträglichem Leid ausgesetzt. Da haben viele leider zu lange weggesehen.“ Für Salzburger Grünen-Klubobfrau sind das die Auswirkungen eines in weiten Teilen pervertierten Fleischproduktionssystems, wie sie sagt: "Viele Konsumentinnen und Konsumenten verlangen nach billigem Fleisch. Und da das Mästen von manchen Tieren in anderen Ländern günstiger ist als in Österreich, werden qualvolle Tiertransporte in Kauf genommen. Der Wettbewerb um das billigste Fleisch muss endlich stoppen. Das sollte uns das Ende des Tierleids wert sein.“

>> Weitere Artikel von Peter J. Wieland findest du >>HIER<<
>> Mehr Salzburg-News findest du >>HIER<<

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